In Saanen bald keinen Strassenrettungsstützpunkt mehr?

  02.03.2007 Gemeinde, Lauenen, Saanen, Kanton, Politik, Gsteig, Gstaad

Die Zentralisierungspläne des Kantons sehen per 1. Januar 2008 die Aufhebung des Saaner Stützpunktes der Strassenrettung vor. Die Einsätze würden danach vom Stützpunkt Zweisimmen aus abgedeckt. Der Entscheid des Regierungsrates wird Mitte Jahr erwartet. Die Opposition in den Amtsbezirken Saanen u

Anlässlich des Kommandantenrapports des Bevölkerungsschutzes der oben genannten Amtsbezirke vom 23. Februar 2007 wurde ein anscheinend harmloses Traktandum zum Stein des Anstosses: Wegen Überkapazität soll die Anzahl Stützpunkte im Kanton Bern auf Ende dieses Jahres von 26 auf 12 reduziert werden. Dabei handle es sich jedoch nicht um ein Sparprojekt, sondern um eine Optimierung der speziellen Aufgaben, wie Willi Geiser, Controlling und Finanzen der Gebäudeversicherung des Kt. Bern (GVB) betonte. Die anwesenden Vertreter des Bevölkerungsschutzes waren gegenteilieger Meinung und es entbrannte eine Heftige Diskussion. Es wurde zu Bedenken gegeben, dass eine rasche und oft lebensrettende Intervention vor allem in den Seitentälern Lenk, Lauenen und Gsteig dann nicht mehr gewährleistet werden könne. Es seien dies "Bürotisch-Entscheidungen", die der reellen, geographisch eher schwierigen Situation des Obersimmentals und des Saanenlandes in keiner Weise gerecht würden. Die Verantwortlichen der beiden Amstbezirke wollen nun gemeinsam eine Stellungnahme zu Handen des Regierungsrates ausarbeiten und so auf politischem Wege die Aufhebung des Stützpunktes Saanen verhindern.


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