Sportzentrum: Massive finanzielle Probleme wegen Baufehlern
23.05.2008 Gstaad, Hotellerie / Gastronomie, SportSchwerwiegende Fehler in der Planung und Umsetzung des Sportzentrums sowie falsche Materialien haben zu dauernd neu auftretenden Schwachstellen und nicht absehbaren Folgekosten geführt. So ist der Boden der Curlinghalle nicht wasserdicht gebaut, was den nachträglichen Bau von zwei neuen Grundwasserbrunnen zur Folge hatte. Bereits dreimal neu gemacht und immer noch nicht rutschfest ist der Garderobenboden. Die Architekten hätten den Boden für «Schuhbereich» und nicht für «Barfussbereich » ausgeschrieben. Nach erneuter (und erfolgloser) Bearbeitung des Bodens wird nun ein neuer Plättliboden eingebaut.
Oben: Als Zeichen des Neustarts tritt Roger Bonaria als Verwaltungsratspräsident ab. Sein Amt wird von Jürg Müller übernommen.
Ersetzt werden müssen auch Trennwände im Garderobenbereich, im Nassbereich und bei den Toiletten, welche nicht für den Nassbereich geeignet sind. Harsche Kritik wird von Geschäftsführer Ruedi Kunz und Gemeinderatspräsident Andreas Hurni am Architektenteam geübt, welchem klares Unvermögen und krasse Inkompetenz vorgeworfen wird. Um den Betrieb ohne Einschränkungen weiterzuführen, soll an der Gemeindeversammlung vom 13. Juni ein weiterer Übergangskredit von 2,54 Millionen Franken gesprochen werden. Wegen Unterhaltsarbeiten bleibt das Sportzentrum von Montag, 09. Juni bis und mit Sonntag, 29. Juni 2008 geschlossen.
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