Bergbahnen: Kritiker werden ernst genommen

  09.12.2008 Feutersoey, Pays-d'Enhaut, Saanenmöser, Obersimmental, Schönried, Wintersport, Saanen, Tourismus, Gsteig, Gstaad, Sport



Lauenen, St. Stephan, Zweisimmen, Rougemont und Rossinière haben der Strategie der Bergbahnen deutlich zugestimmt. In Saanen und Gsteig wurde das Geschäft nur mit einer hauchdünnen Mehrheit von je fünf Stimmen angenommen. Beim Fussball würde man von einer gelben Karte sprechen. Das sieht auch Armon Cantieni, Direktor der BDG AG, so. Es wäre ihm zwar lieber gewesen, so Cantieni, wenn das Projekt mit mehr Zustimmung durchgekommen wäre, aber trotzdem ist er zufrieden mit dem Resultat. «Nun können wir weiterarbeiten», sagte er auf telefonische Anfrage. Allerdings zeige das knappe Resultat, dass Handlungsbedarf bestehe. «Wir müssen mit dem Konzept nochmals über die Bücher», so Cantieni.

Der Verwaltungsrat sei sich der Verantwortung bewusst, man nehme die Voten der Kritiker ernst. «Wir werden nicht nur verantwortungsvoll mit den Geldern umgehen, sondern selbstverständlich auch die Einwände und Anregungen ernst nehmen », verspricht Cantieni. Nächste Schritte seien die Konsolidierung mit allen Banken und am Konzept weiterarbeiten, so Cantieni. Die Gelder würden schrittweise ausgelöst. «In Abstimmung mit den Gemeinden und Banken müssen wir vor der Umsetzung die Finanzierung für jedes einzelne Projekt sicherstellen.» Kritiker geben nicht auf Man gehe gestärkt aus der Situation heraus und werde weiterfahren, informierte Ernst Frautschi im Namen der Kritiker des Projekts «Konzentration». Die Gruppierung setze sich ein für eine starke, touristische Infrastruktur und man werde versuchen, die Anliegen einzubringen.


Image Title

1/10

Möchten Sie weiterlesen?

Ja. Ich bin Abonnent.

Haben Sie noch kein Konto? Registrieren Sie sich hier

Ja. Ich benötige ein Abo.

Abo Angebote