Grünes Licht für neuen Spitalversorgungsplan Saanenland/Obersimmental
| Montag, 9. Februar 2009
Der Verwaltungsrat der Spital STS AG hat für die zwei Gesundheitszentren in Saanen und Zweisimmen mit einer stationären
Akutabteilung und Notfallstation in Saanen und einem Alters- und
Pflegezentrum in Zweisimmen grünes Licht gegeben. Gleichzeitig wird
bis Herbst 2009 eine Machbarkeitsstudie zum geplanten Spitalneubau in Saanenmöser erstellt. Mit der Schaffung zweier Gesundheitszentren in Zweisimmen und Saanen übertrifft der Verwaltungsrat der Spital STS AG die kantonalen Vorgaben in der Spitalversorgung. Im Gesundheitszentrum bilden Spitalbetrieb (in Saanen) und Arztpraxen sowie Angebote spitalnaher Berufsgruppen (z.B. Physiotherapie, Ernährungsberatung) eine Einheit, die durch das Alters- und Pflegezentrum in Zweisimmen ergänzt wird.
Die medizintechnische (EKG, Röntgen, Ultraschall, Dialyse etc.) und personelle Infrastruktur wird seitens verschiedener Gesundheitsversorger genutzt und damit besser ausgelastet. Durch die Bündelung der Kräfte lässt sich eine moderne, leistungsfähige Infrastruktur aufbauen, die die wirtschaftlichen Möglichkeiten der einzelnen privat tätigen Ärzte übersteigt. Dies kommt letztlich der Bevölkerung in einem verbesserten medizinischen Angebot vor Ort zu Gute. In Saanen können der Bevölkerung bis zu 52 Betten zur Verfügung gestellt werden. Dafür wird im Langzeitbereich die bestehende Abteilung (20 Betten) von Saanen nach Zweisimmen verlegt. Die Gesundheitszentren werden ihren Betrieb am 1. Dezember 2009 aufnehmen. Die Veränderung des Gesundheitsangebots in der Region zeigt Auswirkungen auf die lokale Beschäftigungslage. So wird im Akutbereich durch die Konzentration auf Saanen der Personalbestand von 160 auf 120, also um 40 Stellen, verringert. Demgegenüber stehen 44 vakante Stellen in Thun und Erlenbach zur Verfügung, die wenn möglich und allenfalls als Zwischenlösung mit Mitarbeitenden aus Saanen und Zweisimmen besetzt werden. Die Mitarbeitenden wurden bereits direkt informiert. Der Verwaltungsrat der Spital STS AG verfolgt nach wie vor das mittelfristige Ziel, in Saanenmöser einen Spitalneubau zu errichten, sofern sich die beiden Talschaften aktiv hinter dieses Projekt stellen. In Absprache mit dem Vorstand der Bergregion Obersimmental-Saanenland wird deshalb eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben, die alle Rahmenbedingungen aufarbeiten wird. Das Ergebnis wird spätestens für Herbst 2009 erwartet und ist Grundlage für den endgültigen Entscheid.
Lesen Sie hier den ausführlichen Bericht des Anzeigers von Saanen.
























Hoffentlich kommt diese Lösung nicht
Das Spital gehört nach Zweisimmen
Gstaad möchte natürlich dass die Milliardäre in Saanenmöser liegen könnten Und die andern vom Simmental und Lenk müssten in Zweisimmen Umsteigen Nein Das neue Sptal gehört nach Zweisimmen da es für alle gut ohne Umsteigen erreichbar ist Und nicht nur für die Milliardäre bauen die ja nicht Steuern zahlen müssen wie ein Schweizer
Kommentiert von: Huggler | 05. Februar 09 um 13:08 Uhr
Sehr schön gesagt Herr Huggler
Leider sieht die Situation so aus (zum Teil These):
Das mit dem Saanemöserloch-Spitalneubau war eine Finte (keine Pläne kein zonenkonformes Land, keine Brückenerschliessung und trotzdem wollte man sofort mit dem 18-Mio-Fr.-Bau beginnen (Aussage Hurni). Saanenmöser war ein absolut unfundiertes Lügenprojekt, um die Simmentaler elegant gegeneinander zu zerfleischen und vorerst das Spital Zweisimmen zu bodigen, um das vor 3 Jahren heruntergewirtschaftete Saanen-Spital aktiv zu lassen. Längerfristig wird Saanen zu einem Kompetenzzentrum für das Alter und als Providoriumspital belassen oder sogar ebenfalls top neu gebaut (entweder sofort nach der Machbarkeitsstudie oder in der Salami-Taktik). Ein Neubau Saanenmöser wird als Notlösung betrachtet, wenns doch nicht so läuft wie die STS- und die Saaner-Mafia einander versprochen haben.
Die STS mit dem Exponenten-VR Hurni, sowie Beat Straubhaar sind mit allen Wassern gewaschene Diktaturpolitiker, welche völlig unprofessionell planen aber schlitzohrig vorgehen.
Beweise sind genügend vorhanden und warum macht man erst jetzt eine Machbarkeitsstudie und sucht doch einen neuen Standort auf den Mösern. Das unprofessionelle Vorgehen ist ein Verstoss gegen den Art. 70 der Berner verfassung, welche fortführend umschreibt, dass offen, schnell und ehrlich informiert werden muss.
Quo vadis Spitalneubau - und geht man im neuen Amtsbezirk so miteinander um?
Kommentiert von: Ein Simmentaler | 08. Februar 09 um 11:41 Uhr