| Mittwoch, 30. September 2009

Mittlerweile ist das Alter durchschnittlich der längste Abschnitt im Leben. Daher sollte man sich rechtzeitig und gut darauf vorbereiten, rät die Gerontologin Silvia von Siebenthal-Ramirez.
Im Rahmen ihrer Masterarbeit im Studiengang Gerontologie an der Fachhochschule Bern hat Silvia von Siebenthal-Ramirez, die im Saanenland aufgewachsen ist, in ihrer Heimat Altersarbeit untersucht und ausgewertet. Behilflich waren ihr dabei elf Institutionen im Saanenland, die sich mit Altersarbeit beschäftigen. Silvia von Siebenthal-Ramirez nahm zum Beispiel die Altersbilder, Generationenbeziehungen und die Vernetzung mittels Gesprächen unter die Lupe. Ihr Fazit: Die Altersarbeit im Saanenland ist sehr gut. Wer hier alt werden darf, hat Glück. Doch um auch in Zukunft Bestand zu haben, braucht es Anpassungen und Veränderungen, die der Entwicklung des Alters und der Generationenbeziehungen gerecht werden.
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| Mittwoch, 30. September 2009

Stolz präsentieren die Sieger ihre Goldmedaillen aus Käse.
Bei einem gemeinsamen Spiel- und Sporttag haben sich die 120 Kinder der Bäuertschulen Abländschen, Bissen, Chalberhöni, Grund und Turbach beim Schulhaus Grund vergnügt. Die besten Gruppen wurden mit Medaillen belohnt. Und wie es sich im Saanenland gehört, waren diese natürlich aus Käse.
| Mittwoch, 30. September 2009

Gstaad soll nicht zu einer Luxus-Shopping-Meile ohne Charme verkommen. Die Helvetia Nostra kämpft dagegen an.
Unter dem Titel «Rettet Gstaad vor dem Untergang» hat der Rechtsanwalt Rudolf Schaller am 24. September im Auftrag der Umweltschutzorganisation Helvetia Nostra bei der Gemeinde Saanen ein Gesuch um Erlass einer Planungszone betreffend das Dorf Gstaad eingereicht. Die Helvetia Nostra will so «retten, was noch zu retten ist». Das gibt sie in einer Pressemitteilung bekannt. In diesem Jahr habe sie vier Einsprachen gegen Bau- und Ausnahmegesuche eingereicht, um den Abbruch von sieben schönen alten Dorfhäusern in Gstaad zu verhindern. Gstaad sei zurzeit Objekt einer massiven Aufkaufaktion.
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| Dienstag, 29. September 2009
Eigentlich wollten die Spitalverantwortlichen den Entscheid betreffend
Spitalstandort Ende September bekannt geben. Doch wegen Ferienabwesenheit kommt es nun zu kleinen Verzögerungen. Nach den Herbstferien soll der Entscheid jedoch vorliegen und kommuniziert werden. Man sei im Zeitplan, die Machbarkeitsstudie liege vor, allerdings werde man momentan noch nicht auf Resultate eingehen, informiert Andreas Grünig, Geschäftsführer der
Bergregion Obersimmental-Saanenland, die Ansprechpartner der
Spital STS AG ist. « Wir sind derzeit noch im Prozess, das heisst, es werden noch Gespräche geführt. Diese wurden wegen vieler Ferienabwesenheiten aber verzögert», sagt Grünig. Sobald der Prozess abgeschlossen sei, werde man die Entscheidungen zum geplanten Standort bekannt geben.
| Dienstag, 29. September 2009
Der Gstaader Schwinger Armin Müllener konnte seine gute Form zum Saisonende nochmals unter Beweis stellen. Beim Chemihütte-Schwinget in Aeschiried belegte er mit 55.50 Punkten den achten Rang.
| Dienstag, 29. September 2009
Die allgemeine Volksinitiative wird aus der Verfassung gestrichen. Das ist das Ergebnis der Volksabstimmung am letzten Septembersonntag 2009. 67,9 Prozent und alle Kantone stimmten der Abschaffung des nie genutzten Volksrechts zu. Mit einem Ja-Anteil von 52,2 Prozent fiel das Resultat im Saanenland weniger deutlich aus als im schweizerischen Mittel.
| Dienstag, 29. September 2009
Die interkantonale Vereinbarung über die
Harmonisierung der Volksschule gilt bald auch im
Kanton Bern. Das ist das Ergebnis der Volksabstimmung am vergangenen Sonntag. Mit einem Ja-Stimmenanteil von 51,5 Prozent haben sich die Stimmbürger allerdings nur knapp für den Beitritt entschieden. Keine Chance hatte die Vorlage im Amtsbezirk Saanen. Durchschnittlich 67,9 Prozent lehnten HarmoS ab. Die meisten Nein-Stimmen legten mit einem Anteil von 85,5 Prozent die Lauener in die Urne. Die Stimmbeteiligung lag im Amtsbezirk Saanen mit 40,3 Prozent leicht über dem kantonalen Durchschnitt von 39,5 Prozent.
| Dienstag, 29. September 2009
54,5 Prozent der Stimmberechtigten haben der
Zusatzfinanzierung der Invalidenversicherung am Sonntag zugestimmt. Dass die Vorlage das Volksmehr erreicht, war relativ früh klar. Lange auf Messers Schneide stand hingegen das erforderliche Ständemehr. Letztlich passierte die Vorlage mit dem knappst möglichen Resultat: 12 der 23 Stände sagten Ja, in 11 Ständen überwog der Nein-Anteil. In Bern wurde die Vorlage mit einem Ja-Anteil von 54,2 Prozent angenommen.
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| Montag, 28. September 2009

Zahlreiche Besucher tummeln sich bei den Ständen am Gsteig-Märet.
Dicht haben sich die Besucher des Gsteig-Märets am letzten Samstag im September um die 30 Marktstände gedrängt und nach Herzenslust eingekauft. Das Angebot war reichlich. Von zartem, einheimischen Fleisch über Blütenhonig aus dem Saali und Kürbisdekorationen aus Feutersoey bis zu süssen Kuchen des Frauenvereins – alles bot das Marktvolk feil. Die Schulklassen besserten zudem mit einem Wekzeugverkauf die Kasse für Neuanschaffungen im Werkraum auf. Für musikalische Leckerbissen sorgten die Gsteiger Treichler und die Jodler.
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| Montag, 28. September 2009
Das Gstaader
Wanderhotel Bernerhof bietet seinen Gästen fortan einen ganz besonderen Service: Sie bekommen an der Rezeption kostenlos iPhones mit der eigens programmierten Applikation inGuide. Der elektronische Führer kennt aussergewöhnliche Ausflugstipps und Wandervorschläge. Herkömmliche Reiseführer und Wanderkarten mitzunehmen, ist laut einer Pressemitteilung des Hotels also überflüssig. Der inGuide aktualisiere sich automatisch und halte immer das neueste Angebot bereit.
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