Für sechs Monate als Entwicklungshelfer nach Tansania
16.09.2009 Gesellschaft
Emanuel, Esther, Sarah, Nathanael, Jael, Tirza und Eljakim Perreten (von links) freuen sich auf die Herausforderungen in Afrika.
Ein halbes Jahr lang verzichtet Familie Perreten aus dem Saanenland auf Lohn und Wohlstand, um im afrikanischen Tansania Entwicklungshilfe zu leisten. Die Sieben haben einen Container voll Maschinen, Werkzeug und Schulmaterial gepackt, ihn auf ein Schiff nach Afrika verladen lassen und sind dann losgeflogen, um dem Hirtenvolk der Massai unter die Arme zu greifen.
In den ersten Monaten möchten Emanuel, Esther, Sarah, Nathanael, Jael, Tirza und Eljakim Perreten den Hunger der Massai lindern, in dem Dorf Loltepes die Schule vergrössern sowie ein Wohnhaus und eine Schreinerei errichten, in die sie die Einheimischen dann auch einarbeiten. Zudem werden sie unterrichten und Imkerkurse sowie Seminare für Kinder und Frauen ins Leben rufen. Dann reisen sie weiter nach Mafia, auf eine Insel im Indischen Ozean. Dort werden sie eine Schule, deren Rohbau bereits steht, fertigstellen. Emanuel, Nathanael und Eljakim wollen zusammen mit Einheimischen die Computerschule fertig ausbauen, in der angehende Lehrer ausgebildet werden sollen. Perretens möchten auch auf der Insel eine Schreinerei aufbauen und Einheimische anlernen. Zudem werden sie Handarbeitskurse für Schüler und Frauen initiieren, sich für Schulunterricht und Kinderprogramme einsetzen und in der evangelischen Gemeinde mitarbeiten. Bei allen ihren Tätigkeiten möchte die Familie die Einheimischen integrieren. Mehr über die Erlebnisse der Perretens in Afrika finden Sie hier.

