Dr. Benedict Schubert und Bruno Bader über «Geld und Geist»
| Donnerstag, 19. November 2009
Dr. Benedict Schubert und Bruno Bader setzten sich mit dem Thema «Geld und Geist» auseinander.
Am zweiten Abend der Vortragsreihe «Geld und Geist» sprach am letzten Dienstag Dr. Benedict Schubert, Studienleiter der mission 21 und Mitglied der Basler Communität «Don Camillo».
Er berichtete aus seinem Leben in der Communität und referierte über den dort gelebten Glauben zum Wohle der Gemeinschaft. Wie fest das Geld uns heute im Griff hat, zeigt der Dokumentarfilm von Yorick Niess, «Der Geist des Geldes», dessen Trailer Bruno Bader zum Auftakt des Abends präsentierte. Obwohl das Geld unser Leben bestimmt, entscheiden wir in den wenigsten Fällen noch selbst darüber, heisst es da. Banken, Unternehmen und der Staat lenkten unsere Geschicke. Geld sei nicht mehr greifbar. Darüber habe sich das (Einkommens-) Gleichgewicht komplett verschoben. Viele arbeiteten heute für das Wohl von wenigen. Ein erheblicher Teil der Menschen sei nicht einmal in den Grundbedürfnissen zufriedengestellt, obwohl es unserer Wirtschaft so gut gehe, wie nie! Laut Yorick verdienen heute 20 Prozent der Bevölkerung rund 83 Prozent des Welteinkommens, die restlichen 17 Prozent teilt sich die grosse Mehrheit. In Deutschland seien nach neuesten Zahlen 41 Prozent der Wahlberechtigten abhängig von Sozialhilfe, dokumentiert er als Beispiel.
Quasi als «lebenden Beweis» dafür, dass Calvins Lehre auch heute noch gelten kann, dass es Wege gibt, sich nicht gänzlich der Macht des Geldes zu unterwerfen, hat die reformierte Kirche Saanen zum zweiten Vortragsabend Dr. Benedict Schubert eingeladen. Die Communität ist Teil der reformierten Kirche und wurde von ihm und zwei weiteren Studienkollegen vor über 30 Jahren gegründet. Theologie sollte nicht nur studiert sondern auch gemeinschaftlich geübt werden. Die Communität besteht heute aus Familiengemeinschaften und hat zurzeit rund 50 Mitglieder. Die Mitglieder teilen ihre Einkünfte und ihre Träume und pflegen das regelmässige Gebet. Ein Teil der Einkünfte sind Privatlöhne. «Teilen ist nicht immer lustig», meinte Dr. Schubert zu Beginn seines Vortrags, «aber wir versuchen das ernst zu nehmen, was uns das Evangelium sagt und so einen Weg zum Wohle jedes Einzelnen in der Gemeinschaft und dadurch der ganzen Gemeinschaft zu finden.
Foto: Tina Dosot
Quasi als «lebenden Beweis» dafür, dass Calvins Lehre auch heute noch gelten kann, dass es Wege gibt, sich nicht gänzlich der Macht des Geldes zu unterwerfen, hat die reformierte Kirche Saanen zum zweiten Vortragsabend Dr. Benedict Schubert eingeladen. Die Communität ist Teil der reformierten Kirche und wurde von ihm und zwei weiteren Studienkollegen vor über 30 Jahren gegründet. Theologie sollte nicht nur studiert sondern auch gemeinschaftlich geübt werden. Die Communität besteht heute aus Familiengemeinschaften und hat zurzeit rund 50 Mitglieder. Die Mitglieder teilen ihre Einkünfte und ihre Träume und pflegen das regelmässige Gebet. Ein Teil der Einkünfte sind Privatlöhne. «Teilen ist nicht immer lustig», meinte Dr. Schubert zu Beginn seines Vortrags, «aber wir versuchen das ernst zu nehmen, was uns das Evangelium sagt und so einen Weg zum Wohle jedes Einzelnen in der Gemeinschaft und dadurch der ganzen Gemeinschaft zu finden.
Foto: Tina Dosot
























Gehen Sie doch einmal der Frage nach, wie viel Geld es im Land gibt und wie viel dies pro Einwohner oder pro Haushalt ist. Mit diesem Mittelwert vergleichen Sie mal Ihren tatsächlichen Geldbesitz. Sie werden sich bettelarm fühlen - denn Sie sind bettelarm!
Kommentiert von: niemand | 19. November 09 um 23:42 Uhr