«D Bisse Wiehnachte» begeistert Jung und Alt
| Montag, 14. Dezember 2009
«Nach altem Pricht isch z Bethlehem im Stall …» Diese Geschichte liesse sich ganz einfach in der Bibel nachlesen. Das im Bissenschulhaus zahlreich erschienene Publikum hatte aber wesentlich mehr von der gesungenen Weihnachtsbotschaft.
Drei Monate studierten gegen 40 erwachsene Sänger/innen und beinahe 50 Kinder unter der Leitung von Heidi Frautschi die Kantate «D Bisse Wiehnachte» ein. Dank diesem Werk, das der damals noch nicht pensionierte Postchauffeur Ruben Frautschi Ende der Achtzigerjahre komponierte, konnte die ganze Bissenbäuert zum dritten Mal mit der musikalischen Gemeinschaftsarbeit auftreten. Die kleinen und grossen Musiker aus den eigenen Reihen wurden unterstützt von Musiklehrer Fritz Frautschi. Mit Blockflöten, Cornets, Querflöten, Saxophon, Klarinette, Klanginstrumenten und Trommelwirbeln wurden die Lieder untermalt. Die Begleitung am Cembalo übernahm die Musikerin Marlen Brand. Als ehemalige Bissenschülerin gehört sie zu denjenigen, die bei dieser besonderen Aufführung nicht zum ersten Mal mitmachen.
In jugendlicher Frische dirigierte Heidi Frautschi die motivierten Sänger/innen, vom kleinsten Kindergärteler über die Schüler/innen und ihre Lehrerinnen bis zu den Eltern und Grosseltern im Erwachsenenchor. Mit viel Einfühlungsvermögen und Verständnis hielt sie die Fäden in der Hand und liess sich auch bei kleineren Zwischenfällen nicht aus der Ruhe bringen.
«Danket Gott gäre u tüet va mu lehre u singet dem Herr i syr grosse Pracht.» Die Botschaft dieser tiefsinnigen Aufführung ist es wert, dass der imposante Schlusschor nicht unverstanden verhallt, sondern in den Herzen der Zuhörer Kreise zieht, weit über die kommende Weihnachtszeit hinaus.
























Eigentlich wären wir sicher auch bei der Bissewiehnacht dabei gewesen wenn wir nicht gerade in Afrika wären. Schön, dass die Bissner sich noch Zeit nehmen um diese wichtige W-Botschaft zu singen und hören. Grüsse aus dem heissen Afrika bes. an alle Bissner vo de Bisseeggner!
Kommentiert von: Emanuel Perreten | 15. Dezember 09 um 16:49 Uhr