Hotelierverein: Christian Hoefliger neuer Präsident

  14.12.2009 Event, Hotellerie / Gastronomie, Saanen, Saanenland

Generationenwechsel: Christian Hoefliger (rechts) löst Laurenz Schmid als Präsident des Hoteliervereins Gstaad-Saanenland ab (Foto: Anita Moser)

Nach zwölf Jahren im Vorstand, wovon die letzten zehn Jahre als Präsident, stand Laurenz Schmid nach vier Amtsperioden im obligatorischen Austritt. An der Generalversammlung vom Donnerstag wurde Christian Hoefliger vom Hotel Hornberg zum neuen Präsidenten gewählt.

 

Im Weiteren hat die Generalversammlung 25000 Franken gesprochen für den frühzeitigen Saisonstart einer zweiten Bergbahn im Frühling. «Das Rellerli öffnet als einzige Bahn am Samstag vor dem Muttertag, alle anderen Bahnen starten erst am 19. Juni. Wir möchten, dass neben dem Rellerli zusätzlich eine Bahn in Gstaad früher öffnet», erklärt Schmid. Gekürzt wird der jährliche Beitrag ans Tennisturnier. Der Hotelierverein erachte die Konzentration von Anlässen während der Hochsaison als problematisch, begründet Laurenz Schmid. Mit jährlich 20000 Franken unterstützt der Hotelierverein hingegen die nächsten drei Jahre das neu gegründete Gstaad Festival Orchestra.
Mit einer mit Humor gewürzten Laudatio würdigte der für seine Wort- und Gedankenakrobatik bekannte Thomas Frei das Engagement des scheidenden Hoteliervereinspräsidenten Laurenz Schmid. Schmid und Heiner Lutz, die seit über 30 Jahren erfolgreich das Wellness & Spa Hotel Ermitage-Golf in Schönried führen, seien Vorbilder für junge Hoteliers. «Sie haben immer langfristig gedacht und nie den schnellen Erfolg gesucht», so Frei. «Sie waren in manchen Fragen ihrer Zeit voraus.» Querdenker Frei machte auch keinen Hehl daraus, dass er zu Beginn seiner Tätigkeit im Vorstand des Hoteliervereins wenig angetan war vom Präsidenten. Doch mittlerweile finde er ihn eine «nette Saftwurzel», gestand Frei unter Gelächter. Schmid konterte schlagfertig: «Eso wie ihm mit mir, ischs mir mit ihm gange.» Und als Beweis, dass im Hotelierverein das gelebt wird, was die beiden Referenten und Querdenker Anja Förster und Peter Kreuz zuvor propagierten, fügte er an: «Du muesch nid Glichgschalteti um di ha, sondern söttigi, wo di usefordere.»


Image Title

1/10

Möchten Sie weiterlesen?

Ja. Ich bin Abonnent.

Haben Sie noch kein Konto? Registrieren Sie sich hier

Ja. Ich benötige ein Abo.

Abo Angebote