Viele der Bilder von Danièle Kerautret erzählen Gescichten aus dem Leben ihrer Grossmutter Philomène (auf dem Bild links), einer typischen Bretonin (Foto: Tina Dosot) Zum ersten Mal überhaupt macht Danièle Kerautret ihre Bilder der Öffentlichkeit zugänglich. Die Künstlerin malt zwar schon mehr als zwei Jahrzehnte, das Malen war für sie aber immer etwas Privates, eine Art Vergangenheitsbewältigung. «Als meine Mutter in die Jahre kam, habe ich damit angefangen, weil ich meine Kindheitserinnerungen festhalten wollte», erzählt die Künstlerin. Viele ihrer Bilder sind in der Bretagne entstanden. Obwohl Danièle Kerautret nur die Kinderjahre dort verbrachte und mit den Eltern später in die Nähe von Paris zog, liebt sie die Gegend bis heute und ist dort regelmässig anzutreffen. Dass auch viele Motive aus dem Pays-d’Enhaut stammen, erklärt sich von selbst, denn die Künstlerin hat sich vor 20 Jahren in Château-d’Oex niedergelassen.
Ihre Lieblingsmotive sind Plätze, Häuser oder Räume und die Menschen, die diese Orte in Danièle Kerautrets Erinnerung einmal bevölkert haben, aber auch Landschaften und die Jahreszeit, in der sie sich gerade befinden. Sie zeichnet zwar alles sehr akkurat und legt grossen Wert darauf, dass man die einmal gelebten Traditionen wiedererkennt, die Anordnung und Bestückung der Szenerie überlässt sie aber ihrer Fantasie. Würde man den Ort und die Menschen im Original betrachten, wären sie sicher nicht immer vollständig, oder es würden Dinge zu finden sein, die es in Wirklichkeit dort nicht gibt. So lässt sich die Künstlerin die Freiheit, ihre eigenen Gefühle zu zeigen, «ihre» Geschichte zu erzählen. Beim geschickten Spiel mit Farben, Formen, Mimik und Kleidung der Personen oder der Wahl der Häuser und Möbel in den Räumen gibt sie dem Geschehen zusätzlich die Atmosphäre, die sie wohl dort gespürt haben muss. «In der Bretagne weht stets ein starker Wind», erzählt sie beispielsweise. «Deshalb gibt es dort nur wenig Vegetation. Dazu sind die Häuser meist grau gestrichen. Es herrscht immer eine besondere Stimmung dort. Im Pays-d’Enhaut ist es im Sommer eher grün und im Herbst leuchten die Farben der Bäume zwischen den Häusern.»
Die meisten der zurzeit in Château-d’Oex ausgestellten Bilder sind in den letzten zwei Jahren entstanden. «Ich male gerne mit Acrylfarben», erklärt Danièle Kerautret ihre Technik. «Sie sind gut zu mischen und dennoch kräftig.» Zusätzlichen Kunstunterricht hatte die talentierte Malerin nie. Das Herz führte stets ihre Hand. Umso aussergewöhnlicher, wie es ihr gelingt, die Figuren so zu «bewegen», dass die Geschichte erzählt werden kann. Die Wahl der Farben und die Gegenstände, die die Menschen umgeben, lenken die Gedanken des Betrachters zusätzlich in die gewünschte Richtung.
Noch bis zum 30. Januar sind die Werke von Danièle Kerautret in der Galerie Paltenghi in Château-d’Oex zu sehen. Die Künstlerin stellt sie zum ersten Mal öffentlich vor. Mit ihren ausdrucksvollen Acrylbildern erzählt sie Geschichten aus ihrer Kindheit in der Bretagne und ihrem Leben im Pays-d’Enhaut.
Viele der Bilder von Danièle Kerautret erzählen Gescichten aus dem Leben ihrer Grossmutter Philomène (auf dem Bild links), einer typischen Bretonin (Foto: Tina Dosot) Zum ersten Mal überhaupt macht Danièle Kerautret ihre Bilder der Öffentlichkeit zugänglich. Die Künstlerin malt zwar schon mehr als zwei Jahrzehnte, das Malen war für sie aber immer etwas Privates, eine Art Vergangenheitsbewältigung. «Als meine Mutter in die Jahre kam, habe ich damit angefangen, weil ich meine Kindheitserinnerungen festhalten wollte», erzählt die Künstlerin. Viele ihrer Bilder sind in der Bretagne entstanden. Obwohl Danièle Kerautret nur die Kinderjahre dort verbrachte und mit den Eltern später in die Nähe von Paris zog, liebt sie die Gegend bis heute und ist dort regelmässig anzutreffen. Dass auch viele Motive aus dem Pays-d’Enhaut stammen, erklärt sich von selbst, denn die Künstlerin hat sich vor 20 Jahren in Château-d’Oex niedergelassen.
Ihre Lieblingsmotive sind Plätze, Häuser oder Räume und die Menschen, die diese Orte in Danièle Kerautrets Erinnerung einmal bevölkert haben, aber auch Landschaften und die Jahreszeit, in der sie sich gerade befinden. Sie zeichnet zwar alles sehr akkurat und legt grossen Wert darauf, dass man die einmal gelebten Traditionen wiedererkennt, die Anordnung und Bestückung der Szenerie überlässt sie aber ihrer Fantasie. Würde man den Ort und die Menschen im Original betrachten, wären sie sicher nicht immer vollständig, oder es würden Dinge zu finden sein, die es in Wirklichkeit dort nicht gibt. So lässt sich die Künstlerin die Freiheit, ihre eigenen Gefühle zu zeigen, «ihre» Geschichte zu erzählen. Beim geschickten Spiel mit Farben, Formen, Mimik und Kleidung der Personen oder der Wahl der Häuser und Möbel in den Räumen gibt sie dem Geschehen zusätzlich die Atmosphäre, die sie wohl dort gespürt haben muss. «In der Bretagne weht stets ein starker Wind», erzählt sie beispielsweise. «Deshalb gibt es dort nur wenig Vegetation. Dazu sind die Häuser meist grau gestrichen. Es herrscht immer eine besondere Stimmung dort. Im Pays-d’Enhaut ist es im Sommer eher grün und im Herbst leuchten die Farben der Bäume zwischen den Häusern.»
Die meisten der zurzeit in Château-d’Oex ausgestellten Bilder sind in den letzten zwei Jahren entstanden. «Ich male gerne mit Acrylfarben», erklärt Danièle Kerautret ihre Technik. «Sie sind gut zu mischen und dennoch kräftig.» Zusätzlichen Kunstunterricht hatte die talentierte Malerin nie. Das Herz führte stets ihre Hand. Umso aussergewöhnlicher, wie es ihr gelingt, die Figuren so zu «bewegen», dass die Geschichte erzählt werden kann. Die Wahl der Farben und die Gegenstände, die die Menschen umgeben, lenken die Gedanken des Betrachters zusätzlich in die gewünschte Richtung.
Noch bis zum 30. Januar sind die Werke von Danièle Kerautret in der Galerie Paltenghi in Château-d’Oex zu sehen. Die Künstlerin stellt sie zum ersten Mal öffentlich vor. Mit ihren ausdrucksvollen Acrylbildern erzählt sie Geschichten aus ihrer Kindheit in der Bretagne und ihrem Leben im Pays-d’Enhaut.