«Das Tanzen hat sie am Leben erhalten»
| Montag, 8. Februar 2010
Franz Frautschi fängt auf seinen Bildern Farben, Tanzschritte und jede Menge bolivianisches Leben ein. (Foto: Nicole Maron)
«Mil Luces de Bolivia», tausend Lichter aus Bolivien, heisst der Tanzfilm, den Franz Frautschi am Sonntag Abend im hair_room_gstaad präsentiert hat. Gleichzeitig wurde die Vernissage der gleichnamigen Ausstellung eröffnet, an der Frautschi Bilder aus der bunten, lebensvollen Welt bolivianischer Tänzer/innen zeigt.
Der Tanzfilm «Mil luces de Bolivia» («Tausend Lichter aus Bolivien») des Frutigers Franz Frautschi entführt in eine bunte Welt voller Leben, von der wir manchmal träumen, und wie aus einem Traum scheinen auch die Bilder, die er in seiner Ausstellung im hair_room_gstaad präsentiert. Standbilder aus dem Film, aneinandergereiht zu Sequenzen, die auch stumm und bewegungslos die Sprache des Tanzes sprechen. «Ich habe in diesem Film versucht, Elemente von traditionellen bolivianischen Tänzen mit der individuellen Ausdruckskraft der einzelnen Tänzerinnen und Tänzer zu kombinieren», erklärt Frautschi die Essenz seiner Arbeit. Seit 2002 werden an der von ihm gegründeten Tanzschule «Bolivianza Danza» im bolivischen Sucre Kinder und Erwachsene unterrichtet.























Brief an die Tänzerinnen und Tänzer der Tanzgruppe Bolivianza Danza mit Franz Frautschi
Liebe Tänzerinnen und Tänzer,
Franz Frautschi hat uns im winterlich weissen Saanenland Euren Tanzfilm gezeigt. Mit Begeisterung und Interesse habe ich mir den Film angeschaut und bin immer noch erfüllt von der Musik, von den leuchtenden Farben der Kostüme und Bänder, von der Lebendigkeit, Freude und grossen Ausdruckskraft mit der Ihr uns Eure Tänze nahegebracht, uns Himmel und Erde Eurer wunderschönen bolivianischen Landschaft habt sehen, ihren Herzschlag und Atem spüren und in der Tiefe ahnen lassen. - Es war schön zu sehen wie die grosse gemeinsame Zusammenarbeit von Franz und Euch Tänzerinnen und Tänzer etwas ganz besonderes hat entstehen lassen, das auch bei uns, den Zuschauern ein Licht angezündet hat, das weiterleuchtet in der Erinnerung. Luces de Bolivia!
Ich danke Euch vielmal dafür und wünsche Euch viel Glück in Eurem weitern Tanz-Schaffen gemeinsam mit Franz. Wir haben ihn hier auch sehr gern.
Kommentiert von: Veronika Althaus - Brand | 09. Februar 10 um 21:47 Uhr