Gondelbahn Rougemont – La Videmanette bleibt geschlossen
| Freitag, 5. Februar 2010
Frühestes am 15. Februar soll über die Zukunft der Bahn mit der Destination Gstaad AG und den Gemeinden entschieden werden. Skigebiet und Restaurant sind jedoch offen und ein Shuttle-Bus ist eingesetzt (Foto zVg).
Die Gondelbahn Rougemont – La Videmanette wird vorerst nicht wieder in Betrieb gehen. Die Abklärungen bezüglich der nächsten Schritte und die Verhandlungen über die weiteren Entscheidungsoptionen laufen. «Die Sicherheit unserer Gäste geht vor», erklärt Armon Cantieni, Direktor der Bergbahnen Destination Gstaad AG (BDG AG). Ein Beschluss über die Zukunft der Bahn fällt frühestens am Runden Tisch mit den Gemeinden am 15. Februar.
Die Gemeinden haben im Zusammenhang mit dem Investitionsprogramm «Konzentration» ein vertraglich verbrieftes Mitspracherecht, dem die BDG AG in vollem Umfang gerecht werden möchte. Im Konzept «Konzentration», das bis zum Jahr 2018 Investitionen in Höhe von 160 Millionen Franken vorsieht, war der Neubau der Bahn für 2016 geplant. Am Runden Tisch sollen nun die Handlungsoptionen diskutiert werden, die auch für den Verwaltungsrat der BDG AG in Betracht kommen. Im Schulterschluss mit den Gemeinden soll das weitere Vorgehen festgelegt werden. Über den Ausgang der Sitzung wird die BDG AG am folgenden Tag (16. Februar) informieren.
Nach der Materialprüfung hatte die BDG AG Ende Januar die Empfehlung erhalten, an allen 150 Gondeln dieser Bahn die Hauptrohre und Zahnräder zu ersetzen. Diese müssten als Sonderanfertigung eigens produziert werden, was Kosten im sechsstelligen Bereich verursachen würde. 2006 hat die BDG AG für die Sanierung der 1984 installierten Bahn 1,8 Millionen Franken investiert.
Trotz des Ausfalls der Gondelbahn Rougemont – La Videmanette steht den Wintersportlern das Skigebiet weiterhin zur Verfügung. Das Bergrestaurant ist offen und bietet seinen Gästen regionale Spezialitäten und ein herrliches Gipfelpanorama. Die Liftanlagen Rubloz und Les Gouilles sowie die «Va et vient»-Gondel hinauf zum Bergrestaurant sind in Betrieb. Die Pisten zwischen Eggli und La Videmanette sind bestens präpariert – auch die Talabfahrt bis hinunter nach Rougemont steht zur Verfügung. Um bestmöglichen Transfer-Service zu bieten, stellt die BDG AG einen Shuttle-Bus zur Verfügung. Dieser pendelt zwischen den Talstationen Rougemont–La Videmanette und Saanen-Eggli täglich von 10 bis 17.20 Uhr im 20-Minuten-Takt.
Nach der Materialprüfung hatte die BDG AG Ende Januar die Empfehlung erhalten, an allen 150 Gondeln dieser Bahn die Hauptrohre und Zahnräder zu ersetzen. Diese müssten als Sonderanfertigung eigens produziert werden, was Kosten im sechsstelligen Bereich verursachen würde. 2006 hat die BDG AG für die Sanierung der 1984 installierten Bahn 1,8 Millionen Franken investiert.
Trotz des Ausfalls der Gondelbahn Rougemont – La Videmanette steht den Wintersportlern das Skigebiet weiterhin zur Verfügung. Das Bergrestaurant ist offen und bietet seinen Gästen regionale Spezialitäten und ein herrliches Gipfelpanorama. Die Liftanlagen Rubloz und Les Gouilles sowie die «Va et vient»-Gondel hinauf zum Bergrestaurant sind in Betrieb. Die Pisten zwischen Eggli und La Videmanette sind bestens präpariert – auch die Talabfahrt bis hinunter nach Rougemont steht zur Verfügung. Um bestmöglichen Transfer-Service zu bieten, stellt die BDG AG einen Shuttle-Bus zur Verfügung. Dieser pendelt zwischen den Talstationen Rougemont–La Videmanette und Saanen-Eggli täglich von 10 bis 17.20 Uhr im 20-Minuten-Takt.












Ich denke, dass die BDG AG seit 1984 nur 1,6 Mio SFR investiert hat. Die Gesellschaft wollte bis zum Neubau 2016 das Problem aussitzen. Ich denke auch, dass die Probleme mit den Zahnrädern usw schon bekannt waren.
Günther
Kommentiert von: Günther Grau | 05. Februar 10 um 20:32 Uhr