3. Rinderberg-Derby der Neuzeit
Sport | Montag, 8. März 2010
Auf verkürzter Derbystrecke am Rinderberg fuhren Hermann Rösti, St. Stephan, und Vorjahressiegerin Tania Seematter, Gwatt, Bestzeiten. Starker Wind und Schneefall verunmöglichte eine Original-Abfahrt.
«Eine frühe Startnummer war ein Vorteil», klagten die einen. - «Wenn du nicht der Spur treu geblieben bist, bist du weg vom Fenster», analisierten die andern. Auch war zu hören «Gute Gleiter sind unter den Schnellsten.» Kurt Müller von der organisierenden Ski- und Snowboardschule Zweisimmen zieht Bilanz: «Starke Winde verunmöglichten schon am frühen Morgen das Rinderberg-Derby auf dem Spitz, auf der legendären Orignalstrecke wie vor 70 Jahren zu starten. Dazu setzte der angekündigte Schneefall früher ein als erwartet, es gab für alle 250 Teilnehmenden ein richtiges Neuschnee-Rennen. Ein zusätzliches Abrutschen war, aus personeller Sicht, mit nur 26 Helfern nicht möglich.» Tania Seematter war bereits im Vorjahr die schnellste Dame: «Es ging schon etwas ruckartig, aber die Verhältnisse waren für alle gleich. Es freut mich besonders, dass ich wieder zu oberst auf dem Podest stehen darf.» Auch die 12-jährige Corina Ueltschi aus Zweisimmen konnte ihre letztjährige Goldmedaille erfolgreich verteidigen.
Verkürzte Abfahrtsstrecke
Die Rennleitung entschloss sich den Start aufs «obere Büelti» hinunter zu verlegen und den obersten technisch schwierigeren Teil wegzulassen. Die Linienwahl war den Rennfahrern weitgehend freigestellt. Bis ins Ziel bei der Gondelbahn-Talstation gab es lediglich vier Kontrolltore zu passieren. Im Vergleich zum Schönwetter-Vorjahr waren das 3. Rinderberg-Derby der Neuzeit um einiges langsamer. Doch Platzspeaker Tinu Feuz brachte es zur Rangverkündigung auf den Punkt: «Trotz den garstigen Wetterverhältnissen haben alle Rennfahrerinnen und Rennfahrer vom 74 jährigen Remy Steiger aus Basel bis zu den fünfjährigen Knirpsen am Familienderby unfallfrei das Ziel erreicht.» Erfreut ist man bei der Zweisimmer Ski- und Snowboardschule, dass bei den Mini-Rennfahrern und beim Familienderby gegenüber dem Vorjahr wesentlich mehr Teilnehmer am Start waren. Aber auch, dass die Sperrung der Derbystrecke von den nicht am Rennen teilnehmenden Skifahrern vorbehaltlos respektiert wurde.
von Fritz Leuzinger
Verkürzte Abfahrtsstrecke
Die Rennleitung entschloss sich den Start aufs «obere Büelti» hinunter zu verlegen und den obersten technisch schwierigeren Teil wegzulassen. Die Linienwahl war den Rennfahrern weitgehend freigestellt. Bis ins Ziel bei der Gondelbahn-Talstation gab es lediglich vier Kontrolltore zu passieren. Im Vergleich zum Schönwetter-Vorjahr waren das 3. Rinderberg-Derby der Neuzeit um einiges langsamer. Doch Platzspeaker Tinu Feuz brachte es zur Rangverkündigung auf den Punkt: «Trotz den garstigen Wetterverhältnissen haben alle Rennfahrerinnen und Rennfahrer vom 74 jährigen Remy Steiger aus Basel bis zu den fünfjährigen Knirpsen am Familienderby unfallfrei das Ziel erreicht.» Erfreut ist man bei der Zweisimmer Ski- und Snowboardschule, dass bei den Mini-Rennfahrern und beim Familienderby gegenüber dem Vorjahr wesentlich mehr Teilnehmer am Start waren. Aber auch, dass die Sperrung der Derbystrecke von den nicht am Rennen teilnehmenden Skifahrern vorbehaltlos respektiert wurde.
von Fritz Leuzinger
























Kommentare