Roland Haldi scheiterte in der Qualifikation
Sport | Montag, 1. März 2010
Die Enttäuschung am vergangenen Samstagabend war gross. Nach den ersten beiden Qualifikationsläufen war für den Schönrieder Roland Haldi der Olympiatraum bereits vorbei.
Er beendete die Qualifikation in Cypress Mountain als 20. und verpasste so die Finalläufe. Nichts wars mit der grossen Feier in Schönried. Gross dagegen die Konsternation.
Dabei hatte alles so gut begonnen. Auf dem ersten der beiden Qualiläufe zeigte Haldi eine starke Leistung. Als guter Fünfter hätte dem Finaleinzug eigentlich nichts mehr im Wege stehen sollen. Leider schrieb der Sport wieder einmal eine andere Geschichte. Im zweiten Lauf unterlief Haldi im Übergang vom viert- zum drittletzten Tor ein entscheidender Fehler. Obschon er diesen korrigieren konnte, verlor Haldi viel Tempo. Zu viel, wie sich einige Minuten später zeigte. Für die Finalläufe reichte diese Zeit leider nicht mehr. Nicht besser erging es den übrigen Schweizern. Ebenfalls in der Qualifikation scheiterten Nevin Galmarini und Marc Iselin. Simon Schoch scheiterte im Viertelfinal.Betrübt, aber keineswegs niedergeschlagen war die Stimmung im Hotel Kernen während der Finalläufe. Dort, wo man sich eigentlich fürs kollektive Anfeuern getroffen hätte, blieben die meisten Tische von Touristen besetzt. Die Eltern, welche sich mit Freunden und Verwandten trotz all der Enttäuschung die Finalläufe anschauten, wirkten trotz der Niederlagen positiv und zuversichtlich. «Roland wird das gut verdauen, auch wenn die Enttäuschung momentan gross ist», so Vater Bruno. Und so sinnierte der Tisch über die Leistungen von Roland Haldi vor den Olympischen Spielen, seine Karriere an sich, bis hin zu seiner Zeit als Junior in der JO Schönried. Und gerade an dieser Stelle tröstete der olympische Gedanke dann doch etwas über die Misere hinweg. Dabei sein ist bei Olympischen Spielen halt trotz alledem beinahe alles!
von Patric Bill
























Kommentare