Supersnowfight an der 8. Super-SnowNight
Sport | Montag, 1. März 2010
Unter dem Motto Supersnowfight wurden in 7 Disziplinen an der diesjährigen SnowNight die Sieger erkoren. Der Organisator, gstaadsnowsports.ch, ging als Sieger aus dem friedlichen Kräftemessen hervor.
Auf die Plätze – fertig – los …
… hiess es in der Folge noch sechs Mal. Nach dem Parallelslalom fasste einer pro Team die Fassdauben und bewältigte den ausgesteckten Parcours. Wer sagt denn, dass man im Ziel die Fassdauben an den Füssen haben muss, diese können ja auch in den Händen getragen werden, Hauptsache man ist im Ziel angekommen. Beim Langlauf hiess es erst mal den Berg erklimmen vor der rasanten Abfahrt. Der Führende prallte im Zielgelände in eine Abschrankung, konnte den Wettkampf nicht beenden, und ist nun auf dem Weg, die erlittene Zerrung auszukurieren – gute Besserung. Bei der Disziplin mit den riesengrossen Gummiringen, «Snowdube», galt es, diese so zu steuern, dass man die unten aufgestellten drei Megawürfel traf und möglichst viele Punkte für sein Team verbuchen konnte. «Saanegeiss»-Rennen einmal anders – die Schlittler übergaben im Ziel die «Saanegeiss» ihrem Teamkollegen, der musste bis zum Start des kleinen Lifts hochrennen und die Zeit wurde erst beim Eintreffen des zweiten Schlittlers im Ziel gemessen. Beim Massenstart des «Skibockrennens» galt es, seine Favoriten anzufeuern. Bis hierher waren zwei Teams punktegleich an der Spitze. Die Promis und gstaadsnowsports.ch lieferten sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Die Entscheidung fiel im letzten Wettkampf, der so genannten «Surprise». Alle Teams fassten zwei Paar Skis, zwei Harassen, eine Holzlatte und Seile und mussten so einen fahrbaren Untersatz für alle Teammitglieder basteln. Damit musste der kleine Schlusshang im Skischulgelände ins Ziel bewältigt werden. Die Nase vorn hatte diesmal gstaadsnowsports.ch, was diesen den Sieg einbrachte.
Witzige Einlagen
Für die Zuschauer zählten vor allem die witzigen Einlagen der sportlichen Schneesportler/innen. Die einen kamen bäuchlings, die anderen rückwärts ins Ziel. Purzelbäume und akrobatische Einlagen wurden mit Applaus honoriert. Somit waren alles Sieger, auch die Organisatoren, die sich für dieses Jahr eine etwas andere SnowNight ausgedacht hatten. Stevie, der Speaker, dankte allen Zuschauern und betonte, dass erstmals kein Eintritt verlangt wurde, dass aber die beiden anwesenden Snowlis gerne etwas für die Unkosten in Empfang nehmen würden. Ein kleines Feuerwerk kündigte den Schluss des Supersnowfights an. An der fröhlichen Snow-Party im Zielgelände wurde anschliessend auf die 9. SnowNight der Schneesportschule gstaad-snowsports.ch im nächsten Jahr angestossen.
von Léonie Müller
























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