Bergregion spricht sich für den Spitalstandort Zweisimmen aus
09.05.2012 Gesellschaft, Obersimmental, Saanen, SaanenlandWeiter wurde entschieden, dass in der Region, vor allem auch im Saanenland, unverzüglich mit dem Aufbau eines Gesundheitsnetzes mit 24h-Notfalldienst begonnen wird. Involvierte Partner sollen Ärzte, Gemeinden, Spitex, Alterswohnen u. Spital STS sein
Der Regierungsrat und der regionale Spitalversorger Spital STS AG haben Ende März über die zukünftige Gesundheitsversorgung in der Region informiert. Der Auftrag erging an die Bergregion Obersimmental-Saanenland, einen Standortentscheid zu fällen oder diesen Entscheid an den Verwaltungsrat der Spital STS AG zurückzudelegieren. Aufgrund von Gesprächen mit den Spitalärzten und Hausärzten des Obersimmentals und des Saanenlandes, hat sich die Bergregion OS-SA für den Standort in Zweisimmen entschieden. Ziel dieses Entscheids sei es, der Region langfristig mindestens einen Spitalstandort mit Akutversorgung zu erhalten, schreibt die Bergregion in einer Medienmitteilung. Weiter wurde entschieden, dass in der Region, vor allem auch im Saanenland, unverzüglich mit dem Aufbau eines Gesundheitsnetzes mit 24-h Notfalldienst begonnen wird. Involvierte Partner werden Ärzte, Gemeinden, Spitex, Alterswohnen und die Spitalbetreiberin sein. Ziel aller Entscheidungen und getroffenen Massnahmen müsse es sein, die Gesundheitsversorgung in der ganzen Region, unter Einbezug des Akutbereichs, auch in Spitzenzeiten sicherzustellen. In naher Zukunft findet zu diesen Themen ein Gespräch mit Regierungsrat Philippe Perrenoud statt, heisst es in der Medienmitteilung. Im Hinblick auf eine grundlegende Neuorganisation des Rettungsdienstes in der Region, mit einer dringend notwendigen Verbesserung der Notfallversorgung, werde auch der geforderte zusätzliche Rettungswagen in der Region thematisiert.

