Noch viele offene Fragen

Am Mittwochabend haben die Behörden und weitere involvierte Verantwortliche im Landhaus Saanen die Überbauungsordnung Nr. 79/«Les Arts/Ried» im Detail vorgestellt. Die Fragerunde wurde rege benutzt, es meldeten sich Befürworter wie Kritiker zu Wort.

Kommentare

Come up - and go underground? Anstatt eine Architektur, die die einmalige Natur, das Landschaftsbild mit einbezieht, wird alles in der Erde verbuddelt, wie der Buckel eines Humpback Wals sieht es aus. Anstatt Luftiges à la Herzog & de Meuron, Heinz Julen in Zermatt, die Louvre Pyramide, ja die Tennishalle, Gemeindehaus, sogar das neue Foyer der Katholischen Kirche in Gstaad hätten doch eine positivere Ausstrahlung als so trostlos, alles eingraben, hinter dem Bahnhofperron 2. Ein Projekt für Maulwürfe? Vielleicht sollten die Initianten sich von Tanglewood inspirieren und konsultieren lassen, http://en.wikipedia.org/wiki/Tanglewood_Music_Center bevor sie den SaanenländerInnen ein solches Monster-Kuckucksei ins Nest legen, architektonisch und finanziell? Bei solchen Projekten laufen die Kosten notorisch aus dem Runder und wenn die Anlässe heute nicht finanziell selbsttragend sind, was ist denn in Zukunft so total anders, dass es plötzlich gelingen soll? Und zählt nicht auf die Unterländer. Von Basel bis Genf, Zürich und Luzern, dem nahen Ausland, gibt es schon eine kulturelle Qual der Wahl – mit grössten Einzugsgebieten u.a. mit schnellster Rückfahrmöglichkeiten, am selben Tag oder Abend, ohne Umsteigen. Nur kerngesunde Besucher erwünscht? Wenn die Initianten schon fast 200 Millionen aufbringen können und die Gemeinde 25 Millionen oder mehr, werden sie doch sicher auch dafür sorgen, dass auch herzschwache Gäste nicht um ihr Überleben bangen müssen, wenn sie ins spitallose Saanenland reisen? Man kann ja auch eines der Fünfsterne Hotels in eine Alpenklinik mit Notfallstation umfunktionieren. Dass es heute schon zu viele dieser Paläste mit zu wenig Gäste hat, um wirklich rentabel zu arbeiten, sollte auch zu denken geben (Basel hat drei, das Saanenland bald fünf!). Auch die von den Promoters vorgebrachten Vergleiche hinken schwer: In Martigny war zuerst Gianadda und dann wurde gebaut (nota bene im Sommer und Winter direkt mit dem TGV Lyria bis Paris erreichbar), in Basel war zuerst Beyeler, Art Basel, dann wurde gebaut, vergrössert. Sogar das populäre Klee Zentrum, gleich an der Autobahnausfahrt, in einer 'grossen' Stadt, gut durch öffentlichen Verkehr erschlossen, mit 150'000 Besucher pro Jahr, hat finanzielle Schwierigkeiten. Aber in Gastaad läufts umgekehrt: da will man zuerst einen Monsterbau errichten und dann hofft man den zu füllen. Mit den von Jahr zu Jahr unsicheren und schwachbrüstig gesponserten, ein paar Wochen oder Tage dauernden Festivals, kann der geplante 'Humpback' kaum selbsttragend betrieben werden. Und konkrete, neue, rund-ums-Jahr Anlässe wurden, soviel ich weiss, keine vorgestellt. Sollte man nicht damit anfangen, zuerst nachhaltige Events, Sponsoren, von mir aus auch Subventionen, sichern und dann erst bauen?
Für ein Spital ist kein Geld vorhanden Rückwirkend werden Baubewilligungen entzogen bis Bundesgericht wieder anders urteilt und hier ist ein Budget geplant von unglaublicher Höhe Baugesetze spielen keine Rolle usw usw. Der Grössenwahn ist ausgebrochen Unglaublich wohin der Weltkurort sich entwickelt.....
Es wäre an der Zeit, dass das schreckliche, weisse Zelt endlich verschwindet!
Grauenhaft verschandelung von gstaad und ein riesen Finazloch das sicher der Steuerzahler zahlen muss Hoffe wenn Abstimmung sage das Volk NEIN zu diesem grausigen Bködsinn

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