November 2007

Die Geister scheiden sich ob der Steuersenkung

Kaum hat Familie Bertarelli in der Gemeinde Saanen offiziell Wohnsitz genommen, wurde bereits die Steuersenkung propagiert. So in der Art: "Dank Bertarelli zahlen wir alle weniger Steuern!" Nun, es stimmt ja, dass unter anderem dank diesen zusätzlichen Steuereinnahmen der Steuerfuss der

Leserbrief: Spitalstandort als Nagelprobe für die Zusammenarbeit

                       Wie zu erwarten, schlägt die Nachricht eines Spitalneubaus in Saanenmöser hohe Wellen. Ernst Hodel, Gemeinderatspräsident Zweisimmen 1990-1997, tut seinen Missmut über den Entscheid kund und appelliert an eine bessere Zusammenarbeit der Regionen Saanenland und Obersimmental.

Von Ernst Hodel
In der letzten Woche veröffentlichte der Verwaltungsrat der Spital Thun-Simmental- Saanenland AG (STS) seinen Entscheid zur Frage «Standort des neuen Akutspitals im westlichen Oberland». Die vorgelegte Variante an der äussersten Gemeindegrenze von Saanen, unattraktiv hinter dem Saanersloch-Parkplatz gelegen, ist nicht mehr als eine Notlösung. Ausser dem Umstand, dass diese Landfläche noch ganz knapp in der Gemeinde Saanen liegt, gibt es (auch für Saaner!) keinen einzigen Grund, der dafür spricht! Der Neubau soll 20 Millionen kosten. Das ist reine Augenwischerei. Jedermann weiss, dass zu diesem Preis bestenfalls ein (einfacheres)
Nobelchalet zu erbauen ist!

Le coin français. Résumé du 30 novembre 2007

Un nouvel hôpital à Saanenmöser
Un nouvel hôpital pour le Saanenland et l’Obersimmental devrait être construit à Saanenmöser pour vingt millions de francs. C’est seulement ainsi que des prestations de pointe pourront être garanties à long terme dans la région, le conseil d’administration de l’Hôpital Simmental Thun Saanen S.A. (STS AG) en est convaincu.

Bonnes notes pour Gstaad
Le Crédit Suisse a analysé dans une
étude comment l’Oberland bernois se positionne par rapport à d’autres
régions alpines de vacances. Gstaad se place au 4e rang.

Sauvetage pour le lac de Lauenen
La
motion «Sauvez le lac de Lauenen» de la députée au Grand Conseil Bethli
Küng a été bien reçue. Elle demande que l’on sauve le lac de l’avancée
du terrain. Le gouvernement est prêt chercher des solutions en détail.

Neues Spital in Saanenmöser

In Saanenmöser soll ein neues Akutspital für das Saanenland und das Obersimmental gebaut werden. So beschlossen vom Verwaltungsrat der Spital Simmental Thun Saanen AG. Damit endet die seit Jahren andauernde Agonie der zwei Lokalspitäler Zweisimmen und Saanen. In Zweisimmen ist ein «Zentrum für Langzeitpflege» geplant, und das Spital Saanen geht zurück an die Gemeinde. Was daraus werden wird, ist derzeit noch unklar.

Oben: Auf dieser Matte in Saanenmöser soll das neue Spital entstehen.

Polizeikontrollen führen zu 31 Anzeigen

Die Kantonspolizei Bern hat vom Freitag auf Samstag gross angelegte und koordinierte Verkehrskontrollen durchgeführt. Dabei wurden insgesamt 564 Fahrzeug und 682 Personen kontrolliert. Resultat: 31 Personen werden verzeigt, sechs Führerausweise wurden sichergestellt und 13 gar sofort abgenommen.

Beach-Volleyball: Vorverkauf eröffnet

Auf die Plätze, fertig, los: Der Vorverkauf für das Beach-Volleyball Grand Slam ist eröffnet! Ab sofort können die Tickets bei TicketCorner oder direkt im Beach-Hüsi in Gstaad bezogen werden. Achtung: Einheimische erhalten vergünstigten Eintritt, und Kids unter 9 Jahren besuchen die Spiele gar gratis. Alles weitere erfahren Sie hier oder unter Tel. 033 744 06 40.

Geschwister Eberhardt werden Lenker Hotelkönige

Ein Sprichwort besagt, dass es nie zwei ohne drei gibt: Im Falle der Gebrüder Peter und Urs Eberhardt ist dies sehr wohl war. Das Brüderpaar hat, nachdem sie im September das Hotel Betelberg in Lenk gekauft haben, nämlich zwei weitere Lenker Betriebe erworben: Das Hotel "Zum Gade" und das Restaurant "Rendez-vous". Diese gehen per 1. Dezember, bzw. 1. Mai in ihren Besitz über.

Links: Urs Eberhardt (hier mit Ehefrau Annie) war zuvor im Palace und als Direktor im Hotel Olden tätig.

Gstaader Team: 9. Schlussrang an der Paris-Dakar

Endlich geschafft! Das Team Gstaad Automobile Club hat erfolgreich die 2.Transafricaine Classic Rally von Paris nach Dakar gemeistert. Sie haben es aber nicht nur einfach bis ins Ziel geschafft, sondern den bemerkenswerten 9. Schlussrang erreicht. Wir hier von AvS.ch gratulieren Stanislas de Sadeleer und Vincent Janssens
für die Super-Leistung! De Sadeleer unterhielt sich kurz nach "dem besten Bad seines Lebens" mit GstaadLife.com. Er war hörbar erleichtert und nannte das Rennen die grösste sportliche Herausforderung, welche er je erlebt habe.

Do, 15.11.2007 17h14. Dieses Rally-Zeugs ist wirklich kein 5-Sterne-Luxus...

Auf die Frage, was die diesjährige Rallye von der letzten unterscheidet (wir erinnern uns: das Team erreichte den 11. Rang), antwortete er, dass vor allem die Strecke anspruchsvoller gewesen sei. Ausserdem sei der Wettkampf sehr hart gewesen, mit vielen Halbprofessionellen Teams am Start, welche auch Support-Teams mitführten. Tatsächlich waren alle 8 Teams, welche sich vor dem Gstaader Team qualifizieren konnten, mit einem solchen Team unterwegs. Noch ein Grund, auf unsere Wüstenkämpfer stolz zu sein. Interessanterweise war das Gstaader Team ausserdem das bestplazierte Fahrzeug mit einem Benzin-Motor.

So,
11.11.2007 18h00. Janssens füllt den Tank des Land Rovers. Das Fahrzeug des Gstaader Teams war das bestplazierte Fahrzeug mit Benzin-Motor.

Die letzten zwei Tage des Rennens kamen dem Team teuer zu stehen: Sie erhielten 450 Strafpunkte, weil sie einen Kontrollpunkt verpassten. Dies kostete dem Team zwei Ränge im Schlussklassement. Sein Erfolg verdankt das Gstaader Team einerseits der besseren Kondition de Sadeleers, welcher sich körperlich intensiv auf das Rennen vorbereitet hat und während dem gesamten Rennen am Steuer gesessen hat - und andererseits der einwandfreien Funktion des orangen 1994-er Land Rovers, welcher ausser ein paar kleinen Problemchen absolut zuverlässig gefahren ist. Man muss sich nur die Bilder des Rennens ansehen, wo Teams in der Nacht praktisch ihren ganzen Wagen de- und wieder montiert haben. Zum Glück war das nicht nötig für unser Team, welches bestimmt dank der letztjährigen Wüsten-Erfahrung sowie der Vorbereitung des Wagens durch das Ledi Garage-Team so gut über die Runden gekommen ist - ohne nächtliche Montage-Einsätze.

Und so geht es zurück in die Realität für unser Duo. De Sadeleer (Bild links, unmittelbar nach Beendigung des Rennens in Dakar) fliegt am Sonntag nach Europa zurück, während der Land Rover von Senegal aus verschifft wird. Auf die Frage, ob er die Rallye nächstes Jahr noch einmal machen würde, antwortete de Sadeleer unmissverständlich... "no way” - auf keinen Fall.
Nur... Stan, das hast du uns bereits letztes Jahr nach dem ersten Rennen weis machen wollen! Dir und Vincent nochmals herzliche Gratulation!

  • Klicken Sie hier, um offizielle Bilder des Tennens nzusehen oder zu kaufen.
  • Sehen Sie sich hier die Rangliste an.
Das Team Gstaad Automobile Club wird von ING Private Banking gesponsert.

                

   

   

Seiten