Mai 2008

Le coin français. Résumé du 9 mai 2008

Le coin français 30 ans de l’Alliance Culturelle
L’assemblée générale de l’Alliance Culturelle Obersimmental-Saanenland-Paysd’Enhaut a choisi Beat Michel de Gstaad comme nouveau président. C’est Oskar Schönenberger, qui exploite son cinéma à la Lenk avec beaucoup d’engagement, qui a gagné le prix culturel cette année.

Crédit de planification pour le projet «Les Arts Gstaad»
Des instigateurs à Berne ainsi que l’architecte Stephan Jaggi de Gstaad prévoient le projet culturel «Les Arts Gstaad». Le Beco met à la disposition du projet 100 000 francs pour la planification. Le projet doit permettre de réaliser, en plus d’une salle de concerts, des salles de conférence et d’art. Maintenant que les travaux de préparation ainsi que l’emplacement sont concrétisés, le conseil municipal de Saanen a également accepté un crédit de planification de 30 000 francs.

Le centre sportif de Gstaad a besoin d’argent
Afin de pouvoir continuer l’exploitation sans diminution des prestations, le centre sportif a besoin d’encore 2,54 millions de francs. Le 13 juin, l’assemblée communale aura à se prononcer sur un crédit complémentaire correspondant. Le changement à la tête du conseil d’administration devrait marquer un nouveau départ: Roger Bonaria a démissionné, Juüg Müller est le nouveau président.

Lauensee: Bericht wird ausgearbeitet

Der Lauenensee verlandet langsam aber sicher - dieser Entwicklung soll Einhalt gegeben werden. Damit das vom Grossen Rat angenommene Postulat zur Rettung des idyllischen Natursees umgesetzt werden kann, müssen nun die Ursachen der Verlangung sowie mögliche Rettungsmassnahmen erkannt werden. Hierfür wird eine Steuerungsgruppe Luftaufnahmen vergleichen und Vermessungen vornehmen. Sobald alle relevanten Fakten erhoben worden sind, wird mit der Lösungssuche begonnen. Hierzu sollen wirtschaftliche, gesellschaftliche und natürlich vor allem ökologische Fakten berücksichtigt werden. Als Erstziel hat sich die Steuerungsgruppe die Ausarbeitung eines detaillierten Berichtes gesetzt, welcher für Regierungsrat Andreas Rickenbacher bestimmt ist. Rickenbacher, einstiger Gegner der Rettungsaktion, unterstützt diese seit einer persönlichen Besichtigung des Lauenensees im letzten Jahr.

Bernisches Kantonsparlament: Frauen übernehmen das Zepter

Wenn sich das bernische Kantonsparlament vom 2. bis 12. Juni zur Session versammelt, stehen eine Liste interessanter Traktanden an: So sollen die Präsidialsitze des Grossen Rates und der kantonalen Regierung neu besetzt werden  - und zwar durch zwei Frauen (s. Legende). Für Diskussionen dürfte die Behandlung der beiden Motionen "Kein neues Atomkraftwerk im Kanton Bern" und "Zukunft der bernischen Schlösser" sorgen. Ebenfalls nicht ganz ohne ist die Debatte über die Zulassung von Wassertöffs, JetSkis genannt (lesen sie hierzu die Kolumne von Sigi Amstutz zum Thema). Ebenfalls werden die Themen Jugendgewalt, Passivrauchen, Familienzulagen und die Äufnung des kantonalen Spitalfonds um 200 Millionen Franken beraten. Über die Zukunft der Spitäler im Saanenland und Simmenthal soll indes erst im Herbst beraten werden. Wir wünschen den Parlamentariern viel Ausdauer...

Frauen an die Macht: Dorothea Loosli-Amstutz/Grüne (links) wird die Nachfolge von Grossratspräsident Christoph Stalder/FDP (rechts) antreten. Nachfolgerin von Regierungspräsident Urs Gasche (SVP) wird Regierungsrätin Barbara Egger (SP).

EDU Saanen gegründet

Nun hat auch das Saanenland eine EDU-Vertretung: An einer offiziellen Gründerversammlung wurde die EDU Saanen gegründet. Die anwesenden Mitglieder genehmigten die Statuten und wählten die Vorstandsmitlieder:

(v.l.:) Philippe Frei, Franziska Remund, Präsident Christoph Remund, Ursula Matti-Scherz und Johannes Nydegger.

Kolumne: Aber, aber!

Von Sigi Amstutz
Vielleicht erinnern Sie sich noch an das, was am Freitag, 11. April los war: Solidaritätskundgebung für Bundesrätin Widmer-Schlumpf auf dem Bundeshausplatz in Bern. 10 000 Menschen sollen es gewesen sein – aber vielleicht gehören ja kritische Menschen nicht zum so genannten «Volk». Und was bringt die «Sonntags-Zeitung» zwei Tage später auf ihrer Frontseite? Ein Grossbild von Hakan Yakin, sichtlich mitgenommen sieht er aus, bleich. YB hat nämlich gegen GC verloren, der Meisterschaftstitel ist in Gefahr, eine ernste sportliche Bedrohung liegt vor …. Von der Demo aber kaum ein Wort, dafür – auf Seite 3 – ein (einseitiger) Kommentar von Christoph Blocher zur Demo. Wie das tönt, beschreibe ich nicht. Als Abonnent der «Sonntags-Zeitung» denke ich: aber, aber! Setze mich hin, schreibe dem Chefredaktor einen geharnischten Brief, werfe ihm eine miserable journalistische Leistung vor. Unerwartet und zu meiner Freude kommt einige Tage später eine Antwort, deren Schluss lautet: «Tatsächlich haben wir bei dieser Thematik die Perspektive der Demo-Teilnehmer nicht berücksichtigt – dem Ärger oder der Wut vieler Bürger über die SVP keinen Ausdruck verliehen. Das ist im Nachhinein gesehen ein Manko.» Unterzeichnet von einem Herrn namens Andreas Durisch, Mitglied der Chefredaktion. Warum ich das erzähle? Etwas verschweigen, sich zu einem Ereignis nicht äussern, es nicht erwähnen, kann sehr politisch sein.

10'000 km Offroad-Abenteuer für einen guten Zweck

Die Transorientale Rallye - das härteste und längste Offroad-Rennen der Welt. 10.000 km, 3 Länder, 17 Tage. Das Team des Gstaad Automobilclubs mit Hansueli Brand und Stanislas de Sadeleer brechen zwei Jahre nach ihrer Teilnahme an der legendären Paris-Dakar Transafricaine Rallye zu neuen Abenteuern auf: Vom 12. bis 18. Juni werden sie die Transorientale Rallye bestreiten, welche sie von St. Petersburg bis Peking führen wird. Ohne markierte Strecken, ohne Begleitfahrzeug. Aber mit einer riesigen Portion Abenteuerlust und Mut. Dies die Prüfung, welcher sich Hansueli Brand und Stanislas de Sadeleer erneut mit vereinten Kräften stellen wollen. Der dritte im Bunde ist der orange - mittlerweile ebenfalls fast legendäre – 1994-er Land Rover Discovery. Doch für die beiden ist es weit mehr als nur ein Abenteuer: Während des gesamten Rennens werden Spenden gesammelt, welche bedürftigen Kindern zu Gute kommen.

Sehen Sie oben im Video-Interview, was Hansueli Brand am Rallyefahren reizt und weshalb er sich für Kinder einsetzt. Am Samstag, 31. Mai um 14 Uhr, lädt das Transorientale-Team zum Apéro bei Gstaad Saanenland Tourismus. Dabei kann auch der orange Discovery bestaunt werden.

Das Spendenkonto: Saanen Bank, IBAN CH 81 06342016019849010

Parkhaus Saanen: Investition mit grossem Nutzen

In Saanen soll unter der Überbauung von Grünigen-Matte (Bild) ein Parkhaus entstehen, welches 120 Fahrzeugen Platz bietet. Davon sind 95 Plätze für die Gemeinde vorgesehen. So weit, so gut... wären da nur nicht die enormen Kosten von 9,1 Millionen Franken. Nach laut gewordener Kritik erläuterten die Projektverantwortlichen anlässlich  der Informationsveranstaltung vom Dienstag Abend denn auch die Gründe für das riesige Investitionsvolumen: So ist vor allem das Grundwasser ein Problem. Dieses muss abgesenkt werden und die Gebäudestruktur absolut dicht sein und ausserdem einem Auftrieb durch den Druck des Grundwassers standhalten. Ein anderer Standort will man aber nicht in Betracht ziehen, da sich die zentrale Lage der von Grünigen-Matte mit der geplanten Überbauung von 15 Gebäuden ideal hierfür eignet.

Lesen Sie hier den ausführlichen Bericht des Anzeigers von Saanen.

Sportzentrum: Massive finanzielle Probleme wegen Baufehlern

Schwerwiegende Fehler in der Planung und Umsetzung des Sportzentrums sowie falsche Materialien haben zu dauernd neu auftretenden Schwachstellen und nicht absehbaren Folgekosten geführt. So ist der Boden der Curlinghalle nicht wasserdicht gebaut, was den nachträglichen Bau von zwei neuen Grundwasserbrunnen zur Folge hatte. Bereits dreimal neu gemacht und immer noch nicht rutschfest ist der Garderobenboden. Die Architekten hätten den Boden für «Schuhbereich» und nicht für «Barfussbereich » ausgeschrieben. Nach erneuter (und erfolgloser) Bearbeitung des Bodens wird nun ein neuer Plättliboden eingebaut.

Oben: Als Zeichen des Neustarts tritt Roger Bonaria als Verwaltungsratspräsident ab. Sein Amt wird von Jürg Müller übernommen.

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