Mai 2009

Abschluss-Generalversammlung nach 97 Jahren

Die Verwaltung führt die letzten Liquidationsarbeiten aus. (v.l.n.r.): Frank Müller (Beisitzer), Edwin Oehrli (Sekretär), René Reuteler (Präsident), Hans Mosimann (Kassier), Urs Wittwer (Vize-Präsident)

Die Auflösung und Liquidation der Kanalisations-Genossenschaft Bahnhofquartier Gstaad ist beschlossen. Bei der Abschluss-Generalversammlung am vergangenen Freitag gab Präsident René Reuteler einen Rückblick auf 97 ereignisreiche Jahre. Nun führt die Verwaltung die letzten Liquidationsarbeiten aus. Das Kanalisationsnetz im Unter-Gstaad soll in Zukunft definitiv von der Gemeinde Saanen betreut werden können.

Ziel der Bergregion: Akutspital soll bleiben


In Saanenmöser werden mögliche Standorte für ein Akutspital geprüft. Eine Entscheidung ist nicht vor September zu erwarten.

Die Bergregion Obersimmental-Saanenland hat sich im vergangenen Jahr vor allen Dingen mit einem Thema beschäftigt: Der Spitalstandortfrage.
Bei der Delegiertenversammlung vom vergangenen Mittwoch betonte
Co-Präsident Erwin Walker: «Unser erklärtes Ziel ist unbedingt der
Erhalt eines Akutspitals in der Region.» Von der STS AG wurde in enger
Zusammenarbeit mit der Bergregion eine Machbarkeitsstudie lanciert.
Derzeit werden verschiedene Standorte ausschliesslich in Saanenmöser
geprüft. Resultate der Machbarkeitsstudie werden im September erwartet.
Die Entscheidung liegt dann bei der Spital STS AG.

Unverhofftes Alphornkonzert auf dem Gstaader Eisbahngelände

Wer glaubt, in der Zwischensaison sei im Saanenland nichts geboten, der irrt. Immer wieder stösst man gerade in dieser Zeit völlig unerwartet auf wunderbare Ereignisse. So zum Beispiel am Samstag, als sich plötzlich eine Gruppe Alphornbläser auf dem Gstaader Eisbahngelände versammelte und für die Passanten konzertierte.

Die Rezession hat auch Gstaad erreicht

Die Wirtschafts- und Finanzkrise macht sich auch in Gstaad bemerkbar.

Nach einem zunächst sehr guten Winterstart hat die Rezession nun auch in der Destination Gstaad Fuss gefasst. Dieses Fazit zieht Roger Seifritz, Direktor von Gstaad Saanenland Tourismus (GST) beim Blick auf die Statistik der vergangenen Jahre. Zwischen Anfang November 2008 und Ende April 2009 zählten die Beherbergungsbetriebe im Saanenland insgesamt 12 539 Übernachtungen. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet das einen Rückgang von 5,9 Prozent.

Leserreise nach Sion: Südlicher Charme und Walliser Spezialitäten

Bei einem Bummel über den Wochenmarkt liessen die Teilnehmer der Leserreise die Seele baumeln.

Sion, die Walliser Hauptstadt, war das Ziel der siebten Leserreise von GoldenPass und dem «Anzeiger von Saanen». Die 50 Teilnehmer haben sich vom südlichen Charme der Stadt überzeugen und natürlich Walliser Spezialitäten genossen. Betreut wurden sie von Brigitte und Erich Käser von GoldenPass sowie von Eliane Behrend vom «Anzeiger von Saanen». Während der Anreise wurde die Reisegruppe mit Kaffee und Gipfeli verwöhnt. Nach einem kurzen Spaziergang durch die wunderschöne Altstadt von Sion erreichte sie das erste Etappenziel – den Weinkeller «Cave sans Terre». Dort kosteten die Reisenden feine Rot- und Weissweine. Nach einem kurzen Bummel über den Wochenmarkt ging es zum Mittagessen im Restaurant Vieux Valais.

Karl Graa wird Beat Walkers Nachfolger als Finanzverwalter in Gsteig


Ab Oktober wird Karl Graa bei der Gemeindeverwaltung Gsteig in das Amt des Finanzverwalters eingeführt.

Da Beat Walker, Finanzverwalter der Gemeinde Gsteig, am 30. Juni 2010
frühzeitig in den Ruhestand geht, ist seine Stelle neu ausgeschrieben
worden. Drei Mann haben sich beworben. Das Rennen gemacht hat Karl
Graa aus Gsteig. Der 39-Jährige hat eine Verwaltungslehre absolviert
und bringt mit seiner derzeitigen Tätigkeit als höherer Sachbearbeiter
und Dienstchef beim Kreisgrundbuchamt in Blankenburg gute
Voraussetzungen für die Aufgabe in der Finanzverwaltung mit. Den
Diplomabschluss für bernische Finanzverwalter hat er noch nicht. Er
wird ihn aber parallel zu seiner neuen Aufgabe absolvieren. Ab Oktober
wird ihn Walker in sein neues Amt einführen.

Hans Ulrich Perreten wird neuer Finanzverwalter in Lauenen


Die Gemeinde Lauenen hat mit Hans Ulrich Perreten einen Einheimischen zum neuen Finanzverwalter gewählt.

Dass Martin Schläppi das Amt des Finanzverwalters der Gemeinde Lauenen nur vorübergehend ausführt, war schon klar, als er es im Juli 2008 antrat. Deshalb wurde die Stelle in Absprache mit ihm im März ausgeschrieben. Fünf Bewerbungen sind eingegangen und der Gemeinderat hat sich für Hans Ulrich Perreten aus Lauenen entschieden. Er hat seine Lehre in der Gemeindeverwaltung Saanen durchlaufen und danach in der Privatwirtschaft gearbeitet. Sein neues Amt wird er im September antreten. Perreten ist bereit, eine Ausbildung zum Finanzverwalter zu absolvieren. Drei Monate lang wird ihn Martin Schläppi einführen.

Pfarrwahlen: Glanzvolle Ergebnisse für Bruno Bader und Matthias Inniger


Das Pfarrerteam ist komplett: Matthias Inniger, Robert Schneiter und Bruno Bader freuen sich auf die Zusammenarbeit.

Mit einem glanzvollen Resultat wählte die reformierte Kirchgemeindeversammlung Saanen die beiden Pfarrer Bruno Bader und Matthias Inniger. Mit 84 von 85 eingegangenen Stimmen wählten die Stimmberechtigten Pfarrer Bruno Bader für die 100-Prozent-Stelle. Der 46-Jährige ist seit August 2008 als Verweser in der Kirchgemeinde Saanen tätig, einmal pro Monat spricht er zudem auf SF1 das «Wort zum Sonntag». Überglücklich bedankte er sich für das ihm entgegengebrachte Vertrauen. In einem weiteren Wahlgang wurde der Boltiger Pfarrer Matthias Inniger mit 83 Stimmen für die 50-Prozent-Stelle gewählt. Daneben hat Inniger, der auch eine Ausbildung als Notfallseelsorger hat, eine 50-Prozent-Anstellung als Armeeseelsorger. Er nehme die Wahl von Herzen gern an, sagte er.

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