August 2009

Menuhin Festival: Keine Nachwuchssorgen im Kinder-Konzert-Team

Einige der grösseren Kinder sind heuer wohl zum letzten Mal dabei bei der Aufführung der Kinderoper.

30 Saaner Kinder werden am Sonntag, 30. August bei Hans Krásas Kinderoper Brundibar, die im Gstaader-Menuhin-Festival-Zelt aufgeführt wird, auf der Bühne singen, spielen und tanzen. Die kleinen Künstler werden begleitet von Lehrern und Schülern der Musikschule Saanenland-Simmental. Heuer wirken besonders viele ganz kleine Kinder mit. Das Stück verlange dies, erklärt Margith Gimmel-Dauwalder, die für die Inszenierung verantwortlich ist. Sie ist froh über den jungen Nachwuchs. Denn für die älteren Kinder, für den harten Kern des Kinder-Konzert-Teams, könnte die Aufführung aus zeitlichen Gründen, das heisst wegen der Schule, die letzte sein.

Marlise Ganz konzertiert zugunsten der Musikschule Saanenland

Steve Willié (links) und Pedro Ferreira (rechts), die Direktoren des Hotels Le Grand Chalet, freuen sich über die grosszügige Spende, die Marlise Ganz Markus Bach für die Musikschule Saanenland überreicht.

Die bekannte Pianistin Marlise Ganz hat im Gstaader Hotel Le Grand Chalet ein Benefizkonzert zugunsten der Musikschule Saanenland gegeben. Sie spielte Haydn, Brahms, Chopin und Debussy. Eigentlich hätte sie mit der 14-jährigen Geigerin Lili Holetschek auftreten sollen, doch das Mädchen wurde krank und musste absagen. Daher musste die Pianistin ganz auf die Schnelle ein Soloprogramm zusammenstellen. Die Auswahl der Stücke war vortrefflich. Das Publikum war begeistert. Die Musikerin verzichtete auf die Gage. Mit dem Reinerlös des Konzerts werden junge Talente gefördert, die an der Musikschule Saanenland lernen. Markus Bach bedankte sich im Namen der Musikschule bei Marlise Ganz, als sie ihm einen Scheck in Höhe von 4000 Franken überreichte.

Bedarfsumfrage nach weiteren Tagesschulangeboten läuft

In der Tagesschule können die Kinder unter Betreuung zum Beispiel gemeinsam ihre Hausaufgaben erledigen.

Möglicherweise gibt es neben dem Tageschulangebot in der Gstaader Rüttischule, einem Pilotprojekt, das gerade gestartet ist, ab August 2010 noch weitere Tageschulangebote im Saanenland. Das revidierte Volksschulgesetz verlangt von den Gemeinden nämlich ab diesem Zeitpunkt, Tageschulen einzurichten, sofern ausreichend Bedarf besteht. Es geht es darum, dass die Kinder unter der Woche ausserhalb des Unterrichts betreut werden. Ob im Gemeindegebiet Bedarf nach weiteren Tageschulangeboten besteht, die dann im Schuljahr 2010/2011 starten würden, wird anhand von Fragebogen geklärt.

Tagesschule in der Rütti mit Erfolg gestartet

Das Mittagessen in der Rüttischule ist sehr gefragt. Die Tagesschulleitung legt grossen Wert darauf, dass die Kinder gesunde Mahlzeiten zu sich nehmen.

37 Kinder profitieren seit Beginn des Schuljahres vom neuen Tagesschulangebot in der Rütti. Sie haben die Möglichkeit, gemeinsam in der Schule zu Mittag zu essen, ihr Zvieri einzunehmen, Hausaufgaben zu erledigen, zu spielen oder an geselligen Ausflügen teilzunehmen. Das Mittagessen wird vom Hotel Alphorn geliefert. Es wird Wert darauf gelegt, dass die Kinder gesunde Mahlzeiten bekommen. Der Betrieb in der Tagesschule läuft bereits zehn Tage nach Schulbeginn prima. Das habe allerdings viel Vorarbeit gefordert, sagt die Tagesschulleiterin Christine Oberli.

Rellerli-Schwinget: Vordere Plätze für Armin Müllener und Dominik Kübli

Zahlreiche bekannte Schwinger haben beim 28. Rellerli-Schwinget um Titel und Ehre gekäpft. Mit von der Partie waren auch sechs Schwinger aus dem Saanenland. Armin Müllener aus Gstaad und Dominik Kübli aus Saanenmöser lagen mit ihren Leistungen deutlich über den Erwartungen. Müllener schaffte es auf Platz 4, Kübli auf Platz 6. Sieger wurde Mathias Siegenthaler aus dem Emmental.

Adolf Schlunegger: Bergführer und Ausbilder aus Leidenschaft

Als Experte in der Ausbildung von Bergführern ist Adolf Schlunegger aus Gsteig sogar in Kirgistan gefragt.

Adolf Schlunegger aus Gsteig liebt die Berge und schweift auch gerne in die Ferne. Nicht nur die Schweiz, auch Kirgistan lässt das Herz des Bergführers, Wanderleiters und Ausbilders höher schlagen. Und da es in dem zentralasiatischen Land an gut ausgebildeten Bergführern sowie am Bewusstsein für eine nachhaltige Entwicklung der Bergsportbranche und für den Umweltschutz fehlt, bringt sich der Gsteiger dort seit 2008 als Instruktor ein. Im Rahmen des Kyrgyzstan Mountain Projects gibt Schlunegger, der seit Jahren als Experte in der Bergführer-Ausbildung tätig ist, sein Know-How an kirgisische Bergführer weiter.

Freilichttheater: Hexenjagd und Sieg der Menschlichkeit auf der Saaner Pfrundmatte

Anlässlich des zehnjährigen Bestehens des Museums der Landschaft Saanen zeigt
eine Laienschauspielgruppe aus dem Saanenland Anfang September Fritz
Gribis Sagenspiel «Madrisa» auf der Saaner Pfrundmatte
. Regie führt
Ruth Domke. Sie mimt auch die Hauptfigur – Madrisa, eine junge Frau,
die als Fremde ins Tal kommt und als Hexe verfolgt wird. Die Pest hat
sie aus Wohlstand und hohem Ansehen vertrieben. Sie muss erst einmal
gegen Missgunst und Unverstand der Talbewohner ankämpfen. Ob es ihr
gelingt, in der Fremde aufgenommen zu werden und eine neue Heimat zu
finden, erfährt nur, wer sich das ganze Stück auf der Pfrundmatte
anguckt. Doch eins sei schon vorweg verraten: Ein Besuch lohnt sich.
Das Stück ist spannend und die Schauspieler sind richtig professionell.

Skiclub Turbach-Bissen: Fröhliche Feier zum 50-jährigen Bestehen

Mit einer geselligen Wanderung und einem Festabend hat der Skiclub Turbach-Bissen sein 50-jähriges Bestehen gefeiert. Zu Fuss ging es am Morgen vom Gifferhorn übers Lauenenhorn zum Wasserngrat. Am Nachmittag genossen die Wanderer auf dem Gipfel des Wasserngrats ein feines Buffet. Mit vollen Mägen stiegen sie ins Tal hinab, um unten auf Christian Heftis grosser Matte gleich weiter zu essen und zu feiern. Die Familienkapelle Walker sorgte für musikalische Unterhaltung und die Clubmitglieder schwangen fröhlich das Tanzbein. Ein lustiger Festabend. Höhepunkt war die Ehrung der vier verbliebenen Gründungsmitglieder Christian Hefti, Fritz Müllener, Hansruedi Wehren und David Reuteler.

Seiten