Saanen | Dienstag, 2. März 2010
An der 33. GV der Saaner Freunde der IMMA wurde ehrend des verstorbenen Maestros Alberto Lysy gedacht, der die International Menuhin Music Academy Gstaad (IMMA) über 30 Jahre leitete.
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Gsteig | Dienstag, 2. März 2010
In der einmaligen Atmosphäre der Kirche Gsteig genossen die zahlreichen Konzertbesucher am vergangenen Donnerstagabend lokale musikalische Kost.
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| Montag, 15. Februar 2010

Sieger wurde das Projekt des Franzosen Rudy Ricciotti. Ob der Bau tatsächlich zu Stande kommt, hängt auch vom Saaner Stimmvolk ab.
| Montag, 15. Februar 2010
Der Architekt des Gewinnerprojekts unterhält sich mit dem Saaner Gemeindepräsidenten Aldo Kropf (rechts) (Foto: Hans-Ueli Tschanz) Exakt eine Woche nach dem Jury-Entscheid, durch welchen sein genialer Entwurf für das geplante Konzert- und Kulturgebäude «Les Arts Gstaad» zum Gewinnerprojekt avancierte, begab sich der 58-jährige Architekt aus Bandol/Marseille nach Gstaad, an die Stätte seines jüngsten Erfolgs.
Sein charismatischer Auftritt hätte gut auch auf die Bühne seines entworfenen Konzertsaales gepasst: Hoch konzentriert, gut vorbereitet und trotzdem für alle äusserst zugänglich, traf er im grossen Saal des Hotels Landhaus ein, begab sich sofort zu seinem Projekt, wie ein Vater, der sein Kind für kurze Zeit aus den Armen gegeben hat, und bedankte sich bei jedem, der es hören wollte, für das ihm entgegengebrachte Vertrauen, welches er mit all seiner Schaffenskraft werde rechtfertigen wollen. Drei volle Tage verbrachte er bis jeweils tief in die Nächte hinein mit Fachgesprächen – welche mitunter im einen oder anderen Fall von ihm auch Überzeugungskraft für sein visionäres Projekt abverlangten. Begleitet wurde Rudy Ricciotti von zwei engen Freunden – Fachleute für Akustik und Statik. Die Rückreise am Sonntag hat er angetreten mit vielen neuen Erfahrungen und persönlichen Kontakten im Gepäck. Darunter auch die hohen Erwartungen der Arbeitsgruppe «Les Arts Gstaad» an die Konkretisierung und Ausarbeitung seines Entwurfs. Es dürfte nicht der letzte Besuch Ricciottis im Saanenland gewesen sein.
| Montag, 8. Februar 2010
David Pia (Violoncello) und Sergey Kuznetsov (Piano) boten am Freitagnachmittag ein spannendes Konzert im Kapälli Gstaad.(Foto: Miguel Bueno) David Pia, Violoncello, und Sergey Kuznetsov, Piano, gaben am vergangenen Freitagnachmittag mit Werken von Ludwig van Beethoven, Robert Schumann und Dimitri Schostakowitch ein spannendes Konzert im Kapälli Gstaad. Am Abendkonzert in der Kirche Saanen überraschte die Sinfonia Varsovia unter der Leitung von Grzegorz Nowak mit der «klassischen» Symphonie von Sergej Prokofiev. Ein Genuss war die Ausdruckskraft der Pianistin Plamena Mangova während ihres Mozart-Klavierkonzerts, und Begeisterungsstürme löste Johannes Moser aus, der mit seiner Interpretation eines Camille-Saint-Saëns-Violoncello-Konzerts den achten Tag der Sommets Musicaux de Gstaad krönte.
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| Montag, 8. Februar 2010
Philippe Bach beim Menuhin Festival 2009 (Foto: Archiv/AvS/Raphaël Faux) Philippe Bach, der seit der Spielzeit 2008/2009 Erster Kapellmeister und stellvertretender Generalmusikdirektor am Theater Lübeck ist, wechselt auf Anfang 2011 als Generalmusikdirektor nach Meiningen. «Das ist ein Orchester mit grosser Tradition; so etwas verpflichtet natürlich, macht aber auch unheimlich viel Freude», sagte Bach. Natürlich verlasse er Lübeck auch mit einem weinenden Auge, sagte der 35-Jährige gegenüber dem «Anzeiger von Saanen». «Es ist ein schönes Orchester und ich hatte eine sehr schöne Zeit in Lübeck. Aber wenn man 1. Kapellmeister ist, möchte man natürlich gerne den Schritt zum GMD machen.» Ein bisschen lästig sei allerdings das häufige Zügeln. Von Madrid nach Lübeck und nun nach Meiningen – im Zweijahresrhythmus habe er die Koffer packen müssen. «Auf der einen Seite ist das schwierig, andererseits ist es auch sehr bereichernd und eine wertvolle Lebenserfahrung», so Bach, der im Sommer auch wieder am Menuhin Festival Gstaad auftreten wird. Das erste Konzert, das er als designierter GMD mit der Meininger Hofkapelle präsentieren wird, ist das Neujahrskonzert am 1. Januar 2011. Die Hofkapelle in der thüringischen Kreisstadt zählt zu den ältesten und traditionsreichsten Klangkörpern in Europa.
| Montag, 8. Februar 2010
So soll das geplante Kulturzentrum «Les Arts de Gstaad» am Riedhubel aussehen. Die Ausstellung der 21 eingereichten Projekte des Architekturwettbewerbs ist noch bis am 12. Februar im Landhaus Saanen geöffnet (jeweils 16–19 Uhr).
Das Projekt «Les Arts Gstaad» hat mit dem Abschluss des Architekturwettbewerbs einen wichtigen Meilenstein erreicht. Sieger des Wettbewerbs wurde der französische Architekt Rudy Ricciotti mit einem «gewagten, aber lohnenswerten Projekt», wie Jurypräsident Vittorio Lampugnani betonte. Die Finanzierung von Bau und Betrieb des Kulturzentrums soll ausschliesslich über private Mäzene und Sponsoren erfolgen. Ob und wann der Bau tatsächlich zustande kommt, hängt aber auch vom Saaner Stimmvolk ab.
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| Donnerstag, 4. Februar 2010
Die Weltklasse-Pianistin verzauberte in der Kirche Rougemont das zahlreiche Publikum mit ihrem Spiel – mit Franz Schuberts Sonaten D 845 und der «Wanderer»-Fantasie (Foto: Miguel Bueno) Auch in diesem Jahr begeisterte die Grand Dame unter den Pianistinnen unserer Zeit, Elisabeth Leonskaja, das Publikum mit ihrem Konzert in der Kirche von Rougemont. Ihr Konzert, das sie nun schon zum wiederholten Mal während der
Sommets Musicaux de Gstaad in der Kirche Rougemont gibt, jeweils als verstecktes Highlight zu bezeichnen, wird Elisabeth Leonskaja wahrscheinlich gefallen. Denn die für ihre Bescheidenheit bekannte Weltklasse-Pianistin braucht ganz offensichtlich kein Rampenlicht, um brillant zu sein.
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| Dienstag, 2. Februar 2010
An der 165. Vereinsversammlung blickte der Männerchor Echo vom Olden
auf ein ereignisreiches Jahr zurück. Ehrenmitglied Heini Matti (Mitte) wurde
hochoffiziell und ehrenvoll verabschiedet. (Foto: zVg)
| Dienstag, 2. Februar 2010
Hochkarätiges Konzert an den Sommets Musicaux (Foto: Dr. Rolf P. Steiger)
Das Samstagkonzert in der gut besuchten Saaner Kirche wurde zur faszinierenden «musikalischen Gipfelwanderung» mit der fast 50-jährigen Camerata Bern und hochkarätigen Solisten: «unser» 40-jähriger Rumäne Liviu Prunaru, langjährige Stütze der IMMA, brillierte, ja begeisterte im beliebtesten der Violinkonzerte von Mozart (A-Dur KV 219), einfühlsam vom gut disponierten Berner Ensemble unter der neuen Konzertmeisterin Lorenza Borrani begleitet, wobei auch Oboen und Hörner gefielen. Glänzend musizierten die 14 Streicher/innen in «Romanze und Scherzo» vom Russen Rachmaninoff und schufen mit der Trompetensolistin Tine Thing Helseth und dem beeindruckenden russischen Pianisten Andrei Korobeinikov aus dem legendären Konzert für Piano, Trompete und Streichorchester in c-Moll von Dimitri Schostakowitsch (1936) ein sinfonisches, lyrisch-pathetisches Klangungeheuer.