Kultur | Dienstag, 9. März 2010
Die Camerata Menuhin spielte das Eröffnungskonzert zu den Rencontres Musicales Internationales der Fondation Simón I. Patiño. Die Masterclasses werden vom 25. Juni bis 4. Juli in Gstaad durchgeführt.
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| Montag, 15. Februar 2010
Der Architekt des Gewinnerprojekts unterhält sich mit dem Saaner Gemeindepräsidenten Aldo Kropf (rechts) (Foto: Hans-Ueli Tschanz) Exakt eine Woche nach dem Jury-Entscheid, durch welchen sein genialer Entwurf für das geplante Konzert- und Kulturgebäude «Les Arts Gstaad» zum Gewinnerprojekt avancierte, begab sich der 58-jährige Architekt aus Bandol/Marseille nach Gstaad, an die Stätte seines jüngsten Erfolgs.
Sein charismatischer Auftritt hätte gut auch auf die Bühne seines entworfenen Konzertsaales gepasst: Hoch konzentriert, gut vorbereitet und trotzdem für alle äusserst zugänglich, traf er im grossen Saal des Hotels Landhaus ein, begab sich sofort zu seinem Projekt, wie ein Vater, der sein Kind für kurze Zeit aus den Armen gegeben hat, und bedankte sich bei jedem, der es hören wollte, für das ihm entgegengebrachte Vertrauen, welches er mit all seiner Schaffenskraft werde rechtfertigen wollen. Drei volle Tage verbrachte er bis jeweils tief in die Nächte hinein mit Fachgesprächen – welche mitunter im einen oder anderen Fall von ihm auch Überzeugungskraft für sein visionäres Projekt abverlangten. Begleitet wurde Rudy Ricciotti von zwei engen Freunden – Fachleute für Akustik und Statik. Die Rückreise am Sonntag hat er angetreten mit vielen neuen Erfahrungen und persönlichen Kontakten im Gepäck. Darunter auch die hohen Erwartungen der Arbeitsgruppe «Les Arts Gstaad» an die Konkretisierung und Ausarbeitung seines Entwurfs. Es dürfte nicht der letzte Besuch Ricciottis im Saanenland gewesen sein.
| Montag, 8. Februar 2010
Franz Frautschi fängt auf seinen Bildern Farben, Tanzschritte und jede Menge bolivianisches Leben ein. (Foto: Nicole Maron) «Mil Luces de Bolivia», tausend Lichter aus Bolivien, heisst der Tanzfilm, den Franz Frautschi am Sonntag Abend im hair_room_gstaad präsentiert hat. Gleichzeitig wurde die Vernissage der gleichnamigen Ausstellung eröffnet, an der Frautschi Bilder aus der bunten, lebensvollen Welt bolivianischer Tänzer/innen zeigt.
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| Montag, 8. Februar 2010
So soll das geplante Kulturzentrum «Les Arts de Gstaad» am Riedhubel aussehen. Die Ausstellung der 21 eingereichten Projekte des Architekturwettbewerbs ist noch bis am 12. Februar im Landhaus Saanen geöffnet (jeweils 16–19 Uhr).
Das Projekt «Les Arts Gstaad» hat mit dem Abschluss des Architekturwettbewerbs einen wichtigen Meilenstein erreicht. Sieger des Wettbewerbs wurde der französische Architekt Rudy Ricciotti mit einem «gewagten, aber lohnenswerten Projekt», wie Jurypräsident Vittorio Lampugnani betonte. Die Finanzierung von Bau und Betrieb des Kulturzentrums soll ausschliesslich über private Mäzene und Sponsoren erfolgen. Ob und wann der Bau tatsächlich zustande kommt, hängt aber auch vom Saaner Stimmvolk ab.
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| Donnerstag, 28. Januar 2010
Nina von Siebenthal (links) mit ihrem Modell zum Thema «Olympia». Nina von Siebenthal, aus dem Team von Intercoiffure Marti Saanen, gewann am Sonntag, 24. Januar in der Expo-Halle Thun den Fanatsiefrisuren-Wettbewerb. Sie kreierte ein Modell mit dem Thema «Olympia». Die Idee und die Ausführung der geglückten Kreation überzeugten die Jury.
Foto: zVg/Anzeiger von Saanen
| Montag, 11. Januar 2010
Viele der Bilder von Danièle Kerautret erzählen Gescichten aus dem Leben ihrer Grossmutter Philomène (auf dem Bild links), einer typischen Bretonin (Foto: Tina Dosot) Zum ersten Mal überhaupt macht Danièle Kerautret ihre Bilder der Öffentlichkeit zugänglich. Die Künstlerin malt zwar schon mehr als zwei Jahrzehnte, das Malen war für sie aber immer etwas Privates, eine Art Vergangenheitsbewältigung. «Als meine Mutter in die Jahre kam, habe ich damit angefangen, weil ich meine Kindheitserinnerungen festhalten wollte», erzählt die Künstlerin. Viele ihrer Bilder sind in der Bretagne entstanden. Obwohl Danièle Kerautret nur die Kinderjahre dort verbrachte und mit den Eltern später in die Nähe von Paris zog, liebt sie die Gegend bis heute und ist dort regelmässig anzutreffen. Dass auch viele Motive aus dem Pays-d’Enhaut stammen, erklärt sich von selbst, denn die Künstlerin hat sich vor 20 Jahren in Château-d’Oex niedergelassen.
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| Mittwoch, 30. Dezember 2009
Werke von bis zu 105 000 Franken stellt Brigitta Laube im Gstaad Palace aus. (Foto: Frank Müller)
Liebhaber von alten Graphiken und Zeichnungen kamen an der Weihnachtsausstellung von August Laube einmal mehr auf ihre Rechnung. Brigitta Laube (Kunstantiquariat August Laube) präsentierte während zwei Tagen im Gstaad Palace unter anderem auserlesene Werke von Albrecht Dürer oder von Carl Wilhelm Kolbe. Die herausragendsten Werke –auch was den Preis anbelangt – waren zwei Radierungen von Rembrandt im Wert von 95000 respektive 105000 Franken. Die Ausstellung war aber auch der Schweizer Kunst gewidmet. So war etwa «Der Steinklopfer» von Augusto Giacometti zu bewundern oder auch Werke des bedeutenden Berner Malers Sigmund Freudenberger. Die ausgestellten Originale kosteten zwischen 500 und 105 000 Franken, die Helvetica zwischen 800 und 14000 Franken.
| Mittwoch, 30. Dezember 2009
Cartoonist Oliver Preston hat im Gstaad Palace einige seiner Werke präsentiert. (Foto: Frank Müller)
Was sich liebt, das neckt sich. Getreu diesem Motto nimmt der bekannte englische Cartoonist Oliver Preston auch seine zweite Heimat – das Saanenland – liebevoll auf die Schippe. In England ist Preston ein berühmter Cartoonist, der unter anderem im «Guardian», der «Times» oder im «Independent» publiziert. Doch auch in seiner Wahlheimat Saanenland – Preston weilt seit seinem vierten Lebensjahr regelmässig hier – hat er mittlerweile viele Anhänger. Seine Ausstellung vom 26./27. Dezember mit über 40 Werken im Gstaad Palace war wiederum ein grosser Erfolg. Die dort präsentierten Originale kosten zwischen 320 und 3900 Franken. Oliver Preston hat 2008 ein Cartoon-Buch mit Sujets über Gstaad und den Wintersport veröffentlicht, welches in jeder Buchhandlung erhältlich ist.
| Mittwoch, 30. Dezember 2009
Ein gut gelaunter Ted Scapa im Bookshop Cadonau (Foto: Rolf Steiger)
Einer zehn Jahre alten Tradition folgend, hat der Berner Cartoonist Ted Scapa auch dieses Jahr in der Gstaader Buchhandlung Cadonau Bücher für Fans und Freunde signiert. Scapa, ein von Witz und Inspiration überquellender Künstler, hat sich nach seinen Erfolgsbüchern «Tier Mensch Tier», «Golf» und «Musik» dem Thema «Zeit» zugewandt – ein neues Schmuzelbuch mit kreativen Visionen und weisen Einfällen.
| Freitag, 18. Dezember 2009
Noch bis zum 9. Januar stellt das Heimatwerk im Museum Saanen weihnachtliche Objekte aus. Am Sonntag wird es dann richtig weihnächtlich im Heimatwerk. Dann liest das Team der Bibliothek Geschichten vor und wird musikalisch unterstützt von Sarah Iseli und Roland Neuhaus. Am «Abemäret» und an den Sonntagen (bis 27.12.) sorgt das Heimatwerk bei Ihren Besuchen mit Kaffee und Kuchen auch für das leibliche Wohl.
Foto: zVg