Leserbriefe

Offener Brief: Ausverkauf der Heimat, Einheimische adieu?!

Do, 07. Mai. 2009

Dieser offene Brief, geschrieben von jungen Einheimischen, ist am 24. April 2009 im «Anzeiger von Saanen» erschienen:

«Wieder einmal wurde ein Geschäftshaus an der Gstaader Promenade an einen wohlhabenden Gstaad-Gast verkauft. Bereits vielerorts hörten wir, dass nicht nur wir Einheimische, sondern auch langjährige Gstaad-Gäste dem verlorenen heimischen und berglerischen Charme des Dorfes nachtrauern. Wo früher noch Metzgerei, Blumengeschäft, Bäckerei, Spielwarengeschäft usw. waren, sind heute nur noch unzählige Luxus-Boutiquen anzutreffen – welche praktisch nie von Einheimischen besucht werden! Und somit wirkt das Dorf in der Zwischensaison wie ein lebloses Geisterdorf! Kein Wunder, dass immer mehr junge Leute vom Saanenland wegziehen, wenn ihnen praktisch nichts mehr geboten, aber vieles genommen wird.

Leserbrief: High Fly gerettet - Herzlichen Dank dem Ehepaar Ringier!

Di, 24. Feb. 2009

von Nicolas und Michaela Widmer, Gstaad, im Namen von vielen High-Fly-Fans
Dass wir auch dieses Jahr gigantische Höhenflüge bewundern durften, haben wir zwei Personen ganz besonders zu verdanken. Nachdem namhafte Sponsoren kurzfristig abgesprungen sind, haben Bettina und Christoph Ringier das High Fly mit 45 000 Franken unterstützt und damit vor dem Grounding gerettet. Das ist keine Selbstverständlichkeit, zumal nicht in einer Zeit, wo Wirtschafts- und Finanzkrise tiefe Spuren hinterlassen. Uns freuts mega, dass das High Fly, das nicht nur bei uns (einheimischen) Jugendlichen und jungen Erwachsenen einen grossen Stellenwert hat, sondern ganze Familien ins Rübeldorf pilgern lässt, stattfinden konnte. Dafür ein herzliches Dankeschön an Bettina und Christoph Ringier. Wir hoffen, Sie haben die Höhenflüge und die Stimmung live miterlebt und sich anstecken lassen vom High-Fly-Virus … See you next year!

Leserbrief: Skilehrer ohne Ausbildung, aber zum vollen Preis

Do, 19. Feb. 2009

Von den Privatskilehrern Gstaad
Im «Sonntagsblick» vom 8. Februar wurde auf die Missstände der «Skilehrer ohne Ausbildung, jedoch zum vollen Preis» aufmerksam gemacht. Als ausgebildete Schneesportlehrer möchten wir Transparenz schaffen und all unsere Gäste informieren. Leider sind auch wir in unserer Region betroffen vom Überhandnehmen durch «Skilehrer light», die sich weder durch Erfahrungen, Ortskenntnisse noch durch genügend technische Kenntnisse auszeichnen. Oft werden während den Schulferien sogar Schüler, welche sich bisher durch Desinteresse am Skisport ausgezeichnet haben, oder gebietsunkundige Personen mit Skilehrerjacke und -bekleidung bestückt. Aus- und Weiterbildung haben diese keine genossen, höchstens eine kurze Einweisung in den Betrieb. Sie verrechnen jedoch den vollen Tarif, trägt dieser doch wesentlich zum Profit der Schneesportanbieter bei.

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Jugendliche sind unzufrieden mit dem aktuellen Angebot

Der neu gegründete Verein «Jeunesse Saanenland 1635» führte eine Umfrage zum Angebot für Jugendliche im Saanenland durch. Das ernüchternde Resultat: Über zwei Drittel sind der Meinung, dass es in der Region kein oder nur ein schlechtes Angebot für Jugendliche gibt. Der Verein will nun mit verschiedenen Anlässen die Region wieder beleben.