| Montag, 8. Februar 2010
Eine Ära geht zu Ende: Der Lebensmittelladen Gyger schliesst Ende Juni 2010. (Foto: Anita Moser) In der vierten Generation führen Ursula und Hans van den Elshout-Gyger den Lebensmittelladen in Schönried – Ende Juni geht der Laden zu. Hans van den Elshout wird sich auf sein zweites Standbein, den Vertrieb seiner eigenen Salatsauce, konzentrieren, seine Gattin Ursula geht wie die vier Angestellten auf Stellensuche.
Aus wirtschaftlichen Gründen schliessen Ursula und Hans van den Elshout Ende Juni 2010 ihr Lebensmittelgeschäft. Der Entscheid aufzugeben sei ihnen nicht leicht gefallen, aber letztlich sei ihnen keine andere Wahl geblieben, betont das Ehepaar. «Wir sehen keine Chance, den Laden wirtschaftlich zu führen. Es ist ein Fass ohne Boden», sagt Hans van den Elshout. «Seit zehn Jahren investieren wir in den Laden und nur dank der Quersubventionierung mit dem Verkauf der Salatsauce haben wir ihn so lange halten können.»
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| Montag, 28. Dezember 2009
Regierungsrat Christoph Neuhaus übergibt dem neuen Regierungsstatthalter Michael Teuscher (links) eine Zuckerfichte.
Es war ein historischer Moment am vergangenen Mittwochabend auf dem Statthalteramt in Saanen: Nachdem das Berner Stimmvolk vor drei Jahren der Reform der dezentralen kantonalen Verwaltung und damit auch der Reduktion von bisher 26 Amtsbezirken auf neu 10 Verwaltungskreise zugestimmt hat, wurde der Amtsbezirk Saanen zu Grabe getragen. Zusammen mit den vier Obersimmentaler Gemeinden Lenk, St. Stephan, Zweisimmen und Boltigen bilden die Gemeinden Saanen, Gsteig und Lauenen ab dem 1. Januar 2010 den Verwaltungskreis Obersimmental-Saanen.
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| Donnerstag, 22. Oktober 2009
Die Poststelle in Lauenen schliesst im Sommer 2010.Man werde alles daran setzen, die Poststelle in Lauenen nicht zu verlieren, sagte Gemeindepräsident Ruedi Trachsel im April zu den
Abbauplänen der Post. Nun steht es aber fest: Die Poststelle schliesst im Sommer 2010. Die Alternativen für die Einwohner/innen sind die Postagentur oder der Hausservice. Am Freitagabend konnte sich die Bevölkerung bei der Informationsveranstaltung «Poststelle Lauenen – wie weiter?» informieren.
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| Dienstag, 28. April 2009
Noch ist die Zukunft der Poststelle in Lauenen ungewiss.
Die
Post will im Kanton Bern 42 Poststellenstandorte überprüfen. Auf der Liste stehen vor allem Postfilialen in ländlichen Gebieten. Die Post in Lauenen zählt auch zu den betroffenen Filialen. Seit 2001 ist die Anzahl der Standorte in der Schweiz von 3200 auf 2400 gesunken. Viele Poststellen wurden bereits in alternative Formen wie Agenturen oder Haus-Service umgestellt. In Saanenmöser zum Beispiel gibt es schon seit einigen Jahren eine «Postagentur». Dort sind Tourismusbüro,
MOB-Service und Post in einer Dienstleistungsstelle kombiniert. In Lauenen will die Gemeinde sich für den Erhalt ihrer Postfiliale stark machen.
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| Donnerstag, 26. Februar 2009
Der Gemeinderat Zweisimmen nimmt Stellung zum neuesten Entscheid der Spital STS AG, als Übergangslösung das Akutspital künftig nur noch in Saanen zu führen. Nachfolgend die Pressemitteilung vom 25. Februar 2009:
Nach Abwägen aller Aspekte hat der Gemeinderat Zweisimmen schliesslich die Bestrebungen für die Realisation eines neuen Akutspitals in der Region, bzw. in Saanenmöser unterstützt. Vom Verwaltungsrat der Spital STS AG wurde gleichzeitig gefordert eine zwischenzeitliche Übergangslösung zu prüfen, welche den vorhandenen Infrastrukturen in den bestehenden Spitälern bestmöglich Rechnung trägt. Nur so kann die heutige Qualität der Akutversorgung auch während der Übergangsphase aufrechterhalten und sichergestellt werden. Die nun von der Spital STS AG gewählte Übergangslösung in Saanen löste in der Bevölkerung und im Gemeinderat grosses Unverständnis hervor. Intakte Infrastrukturen im Spital Zweisimmen (Bild) stehen hohen Investitionen im Spital Saanen gegenüber.
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| Freitag, 12. Dezember 2008
Der Betrieb des Alpine-Coaster auf dem Glacier 3000 ist für die Wintermonate eingestellt worden. Die höchstgelegene Rodelbahn der Welt bleibt während den nächsten Monaten geschlossen. Die Wiedereröffnung ist im April 2009 geplant – das genaue Datum hängt von den Wetterbedingungen ab.
| Montag, 20. Oktober 2008
Den Gemeinden kommt die Schlüsselrolle zu. Im Bild die Gemeindepräsidenten (v.l.) AlfredTrachsel, Lauenen, und Martin Marti, Gsteig, mit Toni von Grünigen, Gemeinderat und Präsident der Finanzkommission Saanen.
Der Informationsabend zum 160-Millionen-Projekt der Bergbahnen Destination Gstaad (BDG) vom vergangenen Freitagabend brachte Klarheit: Trotz einiger Skepsis war die Grundstimmung zu den BDG-Vorschlägen durchaus positiv. Bedingt durch die intensive Mitwirkung der Gemeinden und der Skischulvertreter, durch wieder aufgetauchte Verträge (Rellerli), durch die Abklärungen bei den Banken und nicht zuletzt durch betriebliche Umstände (Seilentgleisung Chaltenbrunnenbahn) hat das Modell Konzentration innerhalb von nur acht Monaten massive Änderungen erfahren. Gegenüber der Februar-Version ist das Modell Konzentration um vier auf 160 Millionen abgespeckt worden. Das attraktivere Angebot und moderate Preiserhöhungen sollen einen durchschnittlichen Jahresertrag von gegen 30 Millionen Franken generieren. Die Finanzierung des Zehnjahres-Investitionsprogramm basiert auf eigene Mittel, Bank-Darlehen, öffentliche Darlehen und auf den Gemeindebeiträgen. Das Packet steht an den Gemeindeversammlungen von Ende November/Anfangs Dezember zur Abstimmung. Die von den sieben Gemeinden zugesagten Beiträge dürften die Hürde der Gemeindeversammlungen jedoch problemlos passieren.

Tourismus-Direktor Roger Seifritz befürwortet das Modell «Konzentration» in seiner ganzen Ausdehnung...

...und auch Banken und Leasing-Unternehmen haben ihre Unterstützung zugesagt oder angekündigt: Markus Krug (rechts), Vertreter von SG Equipment Finance Schweiz AG, mit BDG-Direktor Armon Cantieni.
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| Mittwoch, 1. Oktober 2008

Die Kirche steht trotz schiefem Haussegen in Gsteig noch im Dorf...
An der Gemeindeversammlung vom letzten Freitag Abend wurde es deutlich: Das Verhältnis der Stimmbürger zum Gemeinderat ist gespalten, und der "Röstigraben" zwischen Feutersoeyern und Gsteigern schwer zu überbrücken. Was sich bereits bei der Kontroverse um den künftigen Schulhausstandort angekündigt hatte, zeigte sich auch bei der Diskussion um die Verkleinerung des Gemeinderates, wo die gleichmässige Vertretung der beiden Dörfer vehement verteidigt wurde. Das Gsteiger Stimmvolk hat am Freitag dem Gemeinderat eine gehörige Abfuhr erteilt, allen voran scheint der Gemeindepräsident Martin Marti in der Schusslinie zu stehen (lesen Sie hier das Interview).
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| Freitag, 26. September 2008

Die geplante Schulzusammenlegung erhitzt die Gemüter. Viele Feutersoeyer wehren sich gegen eine Schliessung ihrer Schule.
Die vom Gemeinderat geplante Konzentration der Schule Gsteig-Feutersoey auf den Standort Gsteig sorgt bei der Bevölkerung für grosse Emotionen. Vor allem in Feutersoey sind die Befürchtungen gross, dass das Dorf mit dem Verlust der Schule auch an Attraktivität als Wohnort verliert. Eigentlich hätte die Gemeindeversammlung von heute Freitag, 26. September, über die Zusammenlegung der beiden Schulstandorte befinden müssen.
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| Mittwoch, 24. September 2008
Als langjährige Pflegefachfrau im Spital Saanen hat Petra Schläppi einen grossen Einblick in die Realitäten des Spitalbetriebes. Obwohl sie ein Sterbeszenario malt, ruft sie die Beteiligten zum Kampf für ein neues Gesundheitszentrum auf. Im Interessen von Gästen und Einmeimischen.
von Petra Schläppi, Grund
In der Krankenpflege arbeiten wir nach Modellen, jetzt habe ich fürs Spital Saanen auch ein Modell erstellt. Ein Sterbeprozess durchschreitet normalerweise fünf Stadien. Erstens wird eine Diagnose von einer Fachpersonen gestellt, dann kommt die Frage: Wie geht man mit einer solch niederschmetternden Situation um? Wut kommt auf. Nach dem ersten Schock wird man wütend, versteht die Welt nicht mehr. Warum gerade ich? Angst kommt auf, wie geht es überhaupt weiter? Wie kann ich weiter existieren? Kampf/Hoffnung. Das Wichtigste, um überhaupt zu überleben! Abfindung/Vergebung. Wenn der Kampf vergebens war, muss jeder mit der Situation zurechtkommen, um den inneren Frieden zu finden und um zu vergeben. Erst jetzt ist man zum Sterben bereit! Jeder einzelne Schritt muss durchlaufen werden um weiterzukommen. Das braucht sehr viel Zeit, Geduld und Durchhaltevermögen. Mir kommt es nun vor, dass die Todesnachricht «das Aus der Spitäler Saanen und Zweisimmen» von den Politikern im Saanenland und vor allem im Simmental nicht erkannt und übergangen worden ist.
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