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Schnee und Glatteis auf Trottoirs: Wer bezahlt nach einem Sturz?

Fr, 11. Jan. 2019

Bei Glatteis oder Schneematsch ist es schnell passiert. Wer frühmorgens aus dem Haus muss, sollte sich vorsehen. Zwischen sechs und acht Uhr in der Früh geschehen bei winterlichen Verhältnissen die meisten Stolper- und Sturzunfälle. 17 000 sind es pro Saison. Sie verursachen jährlich Unfallkosten von 150 Millionen Franken.

Auswertungen der Suva zeigen, dass ein Sturzunfall wegen Eis oder Schnee 20 Prozent mehr kostet als ein Sturz ohne winterlichen Witterungseinfluss. «Dieser Kostenunterschied liegt in erster Linie an der Schwere der Verletzungen», weiss Peter Andermatt, Statistiker der Suva. Die häufigsten Folgen von Sturzunfällen sind Verstauchungen, Zerrungen und Sehnenrisse. Sind jedoch Eis und Schnee im Spiel, sind oft Brüche die Folge – und diese verteuern die Heilung.

Wer haftet?

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