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Mehr Sicherheit auf dem Schulweg

Fr, 15. Mär. 2019
Beim Bahnübergang gibt es oft unübersichtliche Situationen, wenn die Schulkinder auf dem Weg sind. FOTOS: BLANCA BURRI

Der neuralgische Punkt beim Bahnübergang soll für Schulkinder sicherer werden. Die Umsetzung wird bereits im Frühling erfolgen.

BLANCA BURRI
Dank der Versammlung der Dorforganisation von Ende Januar wird der Schulweg sicherer. Gemeinderätin Therese Mösching hat die Voten der Eltern ernst genommen und gemeinsam mit der Verwaltung ein Massnahmenpaket ausgearbeitet. Der Präsident der Dorforganisation wurde mit einbezogen. Mit den geplanten Massnahmen wird der heikle Punkt rund um den Bahnübergang entschärft werden. Dazu tragen verschiedene Elemente bei.

Massnahmenpaket
Verkehrstafeln «Kinder» weisen künftig auf die jungen Fussgänger hin. Kurz bevor die Schule beginnt und nachdem sie geendet hat, wird ein Leuchtsignal blinken und die Autofahrer zusätzlich auf die Gefahr aufmerksam machen. Der Fussgängerstreifen auf der Rübeldorfstrasse wird in Richtung Brücke verschoben, damit die Kinder einen besseren Überblick haben. Die Entsorgungsstation direkt bei der Dorfbrücke zieht viel Verkehr an. Diese soll nun leicht umgestaltet werden, um den Verkehr zu beruhigen. Das wichtigste Element befindet sich aber beim Bahnübergang. Ein schmaler Korridor für Fussgänger ist farblich abgegrenzt. Dieser wird verbreitert und durch zwei Pfosten gesichert. «Mit all diesen Massnahmen erhoffen wir uns, die Situation weiter zu entschärfen», sagt Therese Mösching, Gemeinderätin von Saanen.

Bereits im Frühling umsetzen
«Wenn alles nach Plan läuft, werden die Massnahmen bereits im Frühling, sobald es die Witterung zulässt, umgesetzt», verspricht Therese Mösching.

Taxi Mami
Die Gemeinderätin hat diverse Gespräche geführt, um die Situation möglichst rasch zu entschärfen. So auch mit der Schulleitung, deren Haltung Mösching vertritt. «Eltern, welche ihre Kinder bis vors Schulhaus führen, belasten die Verkehrssituation an den neuralgischen Punkten sehr.» Dieses Problem wurde auch an der Hauptversammlung der Dorforganisation angesprochen: «Es beruhigt die Verkehrssituation enorm, wenn die Kinder selbst laufen oder wenn Sammeltaxis organisiert werden und die Kinder anschliessend auf dem Bahnhofplatz aus- und eingeladen werden.»

Sanona noch nicht abgeschlossen
Gerne hätte Therese Mösching den letzten Teil des Projekts Sanona in ihrer Amtszeit umgesetzt. Dabei handelt es sich um den Ausbau der Campingstrasse. Da die MOB seit längerem davon spricht, den Bahnhof in Saanen umzubauen, hat die Gemeinde mit der Detailplanung bisher noch zugewartet. Nun wurde bekannt, dass die MOB das Projekt erst 2023 starten wird. «Das ist für uns sehr spät», sagt die Gemeinderätin. Deshalb wird die Gemeinde zwei spezialisierte Verkehrsplanungsbüros beauftragen, entsprechende Verkehrskonzepte auszuarbeiten. Das Projekt beinhaltet 15-Stunden-Parkplätze, Carparkplätze und einen sicheren Schulweg von der Hauptstrasse über die Campingstrasse bis zum Schulhaus. Es ist sehr wichtig, dass die Umbauarbeiten beider abgesprochen und koordinider werden. «Die weiteren Gespräche werden zeigen, wie es weitergeht.»

Westerschliessung ist bewilligt
Im Frühling werden die Bauarbeiten für die Westerschliessung der Dorfrütti beginnen. Nachdem eine Einsprache nicht weitergezogen worden ist, konnte die Baubewilligung erteilt werden. Das heisst, dass der Schwerverkehr, der bis anhin durch das Dorf Saanen fuhr, künftig über die Dorfrütti zum Abbauund Deponiestandort Allmiwald fährt. Mit den Bauarbeiten soll dieses Jahr begonnen werden. Die Fertigstellung ist auf Frühling 2020 geplant, sagt Bauherr Max Moratti.

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