Von fehlender Mayonnaise, bösen Hunden und natürlich wundervollen Klettergärten

Fr, 11. Okt. 2019
Beeindruckend: Capo Noli direkt am Meer. Von oben: Jonas Brand, Leon Blum, Mia von Grünigen und Solvei Trummer.

Ende September verbrachte eine Gruppe der JO SAC Oldenhorn eine Woche im Kletterlager in Finale Ligure in Italien.

Am Samstag, 28. September trafen wir – eine motivierte Gruppe der JO SAC Oldenhorn – uns, um nach Italien ins Kletterlager zu fahren. Nach der langen Fahrt nach Finale Ligure waren wir alle so erschöpft, dass wir uns nur noch etwas zum Essen besorgten, unsere Zelte aufstellten und besprachen, wo wir am nächsten Tag klettern wollten.

Am nächsten Tag besuchten wir mit «Falesia dei tre Porcellini» einen Klettergarten, der mit vielen, vor allem leichteren Routen ausgestattet war. So konnten wir uns an den Felsen in Italien gewöhnen.

Für den folgenden Tag nahmen wir uns einige Mehrseillängenrouten vor, doch wie sich herausstellte, war es zu schwierig und es hätte viel zu lange gedauert. Also fuhren wir ans Meer und kletterten dort einige Routen an den Klippen bei Capo Noli. Das war für alle ein unvergessliches, beeindruckendes Erlebnis.

Am dritten Tag war wieder ein Klettergarten angesagt. Bei der Mittagspause beim Parkplatz bemerkten wir, dass die Mayonnaise noch oben beim Klettergarten in einem Rucksack lag. Also gingen zwei los, um sie zu holen. Nach 15 Minuten kam der eine ohne Mayonnaise zurück. Nach etwa 30 Minuten kam der andere mit der Mayonnaise zurück. Es stellte sich heraus, dass er eine Abkürzung nehmen wollte und sich verirrt hatte. Nun hatten aber alle schon gegessen …

Auch am vierten Tag gingen wir zu einer Felswand. Beim Zustieg kamen uns zwei Hunde entgegen. Da wir uns alle vor Hunden fürchten, kehrten wir um und suchten einen anderen Weg. Dieser führte uns jedoch zu einem Berg mit einer Kirche – vom Klettergarten fehlte jede Spur. Nun wurde uns klar, dass wir dem Weg in die falsche Richtung gefolgt und wir nun am Weganfang waren. Als wir dem Weg in die richtige Richtung folgten, fanden wir den Klettergarten mit einer Stunde Verspätung.

Der Besuch der Grotta dell’Edera musste natürlich auch in unserem Lager auf dem Programm stehen. Also beschlossen wir am fünften und letzten ganzen Tag in Finale dorthin zu gehen. Die Grotte ist ein Loch, in dem man von Kletterrouten umzingelt ist. Man kann entweder von unten durch eine Höhle hineinsteigen oder man seilt sich von oben ab. Es hatte zwar vor allem schwierigere Routen, doch es war der schönste und eindrücklichste Klettergarten, den wir in dieser Woche besuchten.

Am letzten Abend wurden wir von der JO SAC Langnau zum Abendessen eingeladen unter der Bedingung, dass wir im Selbstaufstieg an Seilen über den Balkon in die Wohnung gelangen. Diese Herausforderung nahmen wir natürlich an und genossen einen lustigen Abend.

Am Tag der Rückfahrt wäre auch noch Klettern auf dem Programm gewesen, doch bei einigen schmerzten die Muskeln nach dieser intensiven Kletterwoche und andere sehnten sich wohl nach dem weichen Bett zu Hause. So beschlossen wir, nach Hause zu gehen und unser Mittagessen auf einer Autobahnraststätte zu essen.

Wir danken unseren Leitern Samuel Rieder und Mario Bircher für diese tolle und gut geführte Woche.

LEON BLUM, JONAS BRAND

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