Wenn Engel reisen, lacht der Himmel manchmal Tränen …

Di, 15. Okt. 2019
Die Grubenchörlimitglieder mit Anhang vor der Kapellbrücke in Luzern. FOTO: ZVG

Vorletzten Freitag startete das Grubenchörli unter der Reiseleitung von Silvia die dreitägige Reise ins Luzernische.

Gutgelaunt bestiegen wir beim Grubenschulhaus den Car und fuhren das Simmental hinab. Auf dem Autobahnrastplatz vor Thun schlürften wir einen Kaffee und genossen dazu ein Gipfeli. Schon trafen wir einen der momentan bekanntesten Saaner Alpkäser. Trotz unserer Einladung wollte er lieber nach Aarau. Die Weiterfahrt führte uns über den Schallenberg, Schangnau und Marbach ins Entlebuch auf den Unterbramboden zur Familie Renggli, die uns das arbeitsintensive Herstellen der Romooser Holzkohle, welche fast ausschliesslich in einem Schweizer Grossmarkt verkauft wird, erklärte. Sehr beeindruckt von der Intensivität und dem Herzblut, welches die ganze Familie und alle anderen Kohlehersteller des Napfgebietes in dieses Handwerk stecken, durften wir ein feines Steak, welches bestimmt nicht auf Tropenholzkohle grilliert worden war, zusammen mit vielen Salaten geniessen. Der typische, wärmende Kaffee durfte natürlich auch nicht fehlen.

Am Nachmittag besuchten wir in Emmen die Adventure-Rooms. Mit viel Spass und Gelächter strapazierten wir unsere Gehirne mal ganz anders als sonst im Alltag. Nach kurzem Hotelbezug in Sursee ging es schon weiter nach Winikon auf den Erlebnis-Bauernhof Weiernheim zu Familie Kaufmann. Bei herrlichem Raclette und reichlichen Beilagen verbrachten wir einen gemütlichen Abend. Einige wagten sogar, zu später (Geister-)Stunde mit der Sturmlaterne im Maisdschungel das Rätsel zu lösen. So waren die Schuhe auch gleich auf Schlamm- und Wasserdichtheit geprüft! Zurück in Sursee war der «Bettgang» individuell … Am Samstag wurden wir nach dem Morgenessen mit dem Car auf die Seebodenalp geführt. Nun konnte jeder selber entscheiden, wieviel gewandert werden soll. Der Himmel war bewölkt, und manchmal regnete es kurz, doch konnten bei den Wanderungen die Regenschutze im Gepäck gelassen werden. Auch ohne blauen Himmel war die Aussicht beeindruckend, sah man doch weit über das Seetal hinaus (Vierwaldstättersee, Sempachersee, Baldeggersee, Hallwilersee, Zugersee). Auf der Ruodisalp wurden wir köstlich versorgt und genossen das Zusammensitzen an der Wärme. Ob zu Fuss oder mit dem Car war der nächste Treffpunkt Küssnacht am Rigi. Zurück in Sursee stand der Abend zur freien Verfügung. Silvia hatte in der Pizzeria Schweizerheim Plätze reserviert. Da wir doch einen guten Zusammenhalt haben, nahmen wir alle dort ein Nachtessen zu uns. Zur Überraschung spielten Stefan und Thomas, welche nun in der Gegend wohnen, zusammen mit Nicole schöne Handorgelund Schwyzerörgelistücke. Bei Musik, Tanz und Gesang verbrachten wir einen wunderbar gemütlichen Abend und rührten sogar Einheimische zu Tränen: «Sooo schön … rüdig schön!»

Nach einer eher kurzen Nachtruhe nahmen wir am Sonntag schon den Heimweg unter die Räder. Von Luzern nach Alpnach genossen wir eine tolle Schifffahrt. Bei Kaiserstuhl am Lungernsee nahmen wir noch das gemeinsame Mittagessen ein und wurden danach sanft über den Brünig Richtung Brienzer- und Thunersee sachte zurück in die Gruben chauffiert.

Herzlichen Dank an die Reiseleitung und die Chauffeure für diese wirklich «rüdig» schöne Grubenchörlireise!

RENATE ROMANG

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