«Chesery» soll verkauft werden

Fr, 13. Dez. 2019
Die Zukunft der «Chesery» ist offen. FOTO: SARA TRAILOVIC

Marcus G. Lindner wird nur eine Saison in der «Chesery» kochen. Nach der Wintersaison ist Schluss. Wie es mit der «Chesery» weitergeht, ist noch offen.

ANITA MOSER
Im September hat sich Spitzenkoch Robert Speth nach 35 Jahren von der «Chesery» verabschiedet und den Kochlöffel an Marcus G. Lindner übergeben. Die Vorbereitungen für die bevorstehende Saison laufen auf Hochtouren, sie wird allerdings die erste und auch gleich die letzte unter der Ägide des Spitzenkochs sein, denn die Chesery AG Gstaad soll verkauft werden. «Es laufen Verkaufsverhandlungen», bestätigt Mario Moratti im Namen der Chesery AG Gstaad auf Anfrage.

Was nach einem Verkauf aus der Liegenschaft wird, ob sie – wie in verschiedenen Medien kolportiert wird – abgerissen und einem Neubau mit Luxusappartements weichen wird, ist noch offen. Das Konzept ist Sache des Käufers und man wird warten müssen, bis der Verkauf unter Dach und Fach ist. Er bedaure die Entwicklung, sagt Daniel Koetser, Besitzer des Le Grand Bellevue und Pächter der «Chesery». Sie habe sich in den letzten Wochen jedoch abgezeichnet, sagt er auf Anfrage. Die Verantwortlichen der Chesery Gstaad AG hätten ihn über ihre Verkaufsabsicht informiert. «Wir verstehen die Gründe, die für einen Verkauf sprechen», so Koetser. Er wäre an einem Kauf grundsätzlich interessiert gewesen. «Wir wollten die Chesery in Gstaad als Institution erhalten, der Preis war für uns jedoch zu hoch.»

Fokus auf die kommende Saisonn
Marcus C. Linder bleibe bis Ende Saison und danach werde man schauen, was sich ergebe, sagt Koetser, angesprochen auf die Zukunft des Spitzenkochs. Für Details sei es noch zu früh. Man konzentriere sich nun auf die bevorstehende Saison. «Es wird hoffentlich die beste Saison», so Koetser. «Wir hoffen, dass alle kommen und uns für ein super Finale unterstützen.»

www.chesery.ch

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