Gute Stimmung und einige Inputs

Di, 11. Feb. 2020
Flurin Riedi (links, Geschäftsführer GST) und Adrian Friedli (Mitte, Präsident Dorforganisation Gstaad) im Austausch mit einem Gast. FOTO: BLANCA BURRI

10 Prozent aller Mitglieder interessierten sich am vergangenen Donnerstagabend für das Wirken der Dorforganisation Gstaad. Sie hatte an der Hauptversammlung im The Alpina viel Positives zu berichten. Ein Anwesender forderte wie die Jahre zuvor mehr Sitzgelegenheiten in der Promenade im Winter.

BLANCA BURRI
445 Mitglieder zählte die Dorforganisation Gstaad Ende des Geschäftsjahres. Wie Präsident Adrian Friedli ausführte, sind das sechs weniger als im Vorjahr. Nach dem alljährlichen kurzen Rückblick auf die Anlässe im vergangenen Jahr ging er auf zwei, drei im Besonderen ein. «Ich fand die Swiss-O-Week vom vergangenen August besonders spannend», sagte er. Er habe selten so viele Leute gesehen, die so schnell durchs Dorf gespeedet seien. «2019 war, was die Logiernächte betrifft, ein Bombensommer, dazu hat die Swiss-O-Week bestimmt auch beigetragen.»

Züglete von und für Einheimische
Als besonders erfolgreichen Sommeranlass kann die Züglete gewertet werden. Im vergangenen August fand sie bereits zum fünften Mal statt. Deshalb ehrte das OK jene Landwirte, welche ihre Tiere lückenlos für die Züglete geschmückt und an diesem besonderen Festtag durch die Promenade geführt haben. Es waren dies Ueli Bach und Johann von Grünigen. Die Züglete wird von einem vereinsübergreifenden OK organisiert. Darin Einsitz haben die Dorforganisation Gstaad, die Landwirtschaftliche Vereinigung Saanenland, der Gewerbeverein Saanenland und derHotelierverein Gstaad-Saanenland. Um die Motivation im OK hochzuhalten, wurden weitere Mitglieder rekrutiert. «Alle vier Trägervereine haben ein weiteres Vorstandsmitglied für die Züglete delegiert. Das spornt an und garantiert Kontinuität. #Gstaad
Als besonders gute Idee bezeichnete Adrian Friedli den dreidimensionalen Schriftzug Gstaad, der seit ein paar Wintern bei verschiedenen Bergstationen als Fotosujet dient. Kurzerhand holte ihn die Dorforganisation während der Grossanlässe nach Gstaad. Friedli: «Bei der Bellevue-Matte konnten wir das beliebte Fotosujet aufstellen.» Dies sei dank der guten Zusammenarbeit mit der BDG, Gstaad Saanenland (GST) und Daniel Koetser vom Bellevue gelungen.

Mehr Sitzbänke
Einmal mehr hat sich Gottfried von Siebenthal zu den Sitzmöglichkeiten in der Promenade und auf den Winterwanderwegen geäussert. Während es im Saanenland im Sommer sehr viele Sitzgelegenheiten gebe, sei das im Winter ganz anders. Das finde er schade, denn es gäbe viele Leute, die sich auch im Winter setzen möchten. Friedli versprach, dieses Thema aufzunehmen. Einen weiteren Input gab es von den Guides, die Interessierten viel Wissen über die Dörfer Saanen und Gstaad vermitteln. Die Dame, die sich im Namen der Guides zu Wort meldete, störte sich am Abfallkübel direkt bei der Winner List des Swiss Open Gstaad. «Es mutet etwas sonderbar an, wenn direkt beim Fotosujet ein Abfallkübel steht.» Sie fragte an, ob man diesen nicht etwas verschieben könne.

«Mann an der richtigen Stelle»
Adrian Friedli begrüsste den Gastredner Flurin Riedi, Geschäftsführer GST, mit einem Lob: «Ich empfinde Flurin Riedi als sehr engagiert. Er ist der Mann an der richtigen Stelle.» Der Gelobte gab in seiner Rede einen Ausblick in die Zukunft der Destination. Sie müsse sich unbedingt weiterentwickeln, um den aktuellen Trends gerecht zu werden. GST befasse sich momentan mit diesen Trends und damit, welche Rolle GST darin einnimmt. Als Trendthemen bezeichnete Riedi Authentizität, neue Lebensformen wie Freizeit und Beruf oder Freizeit und Gesundheit sowie die Sofortgesellschaft. Deshalb müsse man im Bereich Dienstleistung, Angebot und Infrastruktur vorwärtsmachen. Konkret meinte er zum Beispiel: «Betreffend Mountainbike haben wir jetzt genug geplant, nun müssen wir Schaufel und Pickel in die Hand nehmen und loslegen.»

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