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384 Weihnachtspäckli – neuer Rekord fürs Saanenland

Fr, 20. Nov. 2020
Die Aktion Weihnachtspäckli war ein voller Erfolg. Die Spender verhielten sich auch zu Covid-19-Zeiten nicht zurückhaltender. FOTOS: ZVG

An den vergangenen zwei Samstagen wurde für die schweizweite Sammelaktion Weihnachtspäckli Geld gespendet, es wurden Waren eingekauft und eingepackt.

Am 7. November um 9 Uhr startete die Sammlung für die Aktion Weihnachtspäckli. Den ganzen Tag über bis kurz vor Ladenschluss wurden im Coop viele Leute von freiwilligen Helfer/innen für einen Beitrag an die Aktion angefragt. Die anfänglichen Bedenken, dass die Kunden aufgrund von Covid-19 eher zurückhaltend reagieren würden, haben sich nicht bestätigt. So kamen bis zum Abend viele Spenden in Form von Gütern des täglichen Gebrauchs wie Mehl, Zucker, Seife oder Schreibzeug zusammen. Eine besonders schöne Begegnung ereignete sich mit einer Frau, die ursprünglich aus Polen stammt. Sie erzählte, dass sie in ihrer Kindheit selbst miterlebt hatte, wie Hilfswerke in ihrer Heimat Güter verteilten. Es war sehr schön zu sehen, wie sie die Aktion Weihnachtspäckli mit einem grosszügigen Beitrag unterstützte.

In der anschliessenden Woche wurde die gesammelte Ware ergänzt und Kaffee, Mehl, Süssigkeiten und so weiter eingekauft. Vielen Dank, Marlies von Siebenthal, für dein Organisieren und Wirken rund um die Aktion Weihnachtspäckli. Viele Helferinnen und Helfer packten am 14. November ab 9 Uhr bis etwas nach 17 Uhr Päckli ein. Vergelts euch Gott, auch den Spendern von Nahrungsmittel, Gestricktem, Bargeld oder fertigen Päckli.

Am Ende kamen so total 384 Weihnachtspäckli zusammen. Eine neue Höchstzahl an Päckli vom Saanenland für die Menschen in den Zielländern Albanien, Bulgarien, Moldawien, Rumänien, Serbien, Weissrussland und die Ukraine. Herzlichen Dank auch allen Firmen, welche bei der Realisierung und dem Transport der Päckli geholfen haben. Wir freuen uns, nächstes Jahr mit euch allen aus dem Saanenland wieder Weihnachtsfreude einzupacken und auf den Weg nach Osteuropa zu schicken!

MIRJAM SCHMID, EGW

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