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Martin Göschel vom The Alpina hat am meisten Punkte

Fr, 20. Nov. 2020
Martin Göschel kocht auf sehr hohem Niveau. FOTO: ZVG

Der GaultMillau-Führer spiegelt die Spitzenküche der Schweiz wider. Die Gastrohochburg Saanenland hat vier Neuzugänge. Martin Göschel hält im Restaurant Le Sommet 18 Punkte und ist somit bester Koch im Saanenland.

BLANCA BURRI
Mit Spannung wird der GaultMillau-Führer erwartet, der jeweils im November erscheint. Jetzt ist er da und hat einige Überraschungen bereit. Nach gefühlten hundert Jahren ist die Chesery in Gstaad erstmals nicht aufgeführt. Robert Speth hatte sich 2019 zurückgezogen und das Zepter an Marcus G. Lindner vom Le Grand Bellevue übergeben. Dann kam Corona und schliesslich wurde das Haus vor Kurzem verkauft. Gemäss Handelsregister sind Gottfried Hauswirth (Saanenmöser), Andrea Laurence Moratti (Morges), Mario Moratti (Gstaad) und Philippe André Werren (Saanen) aus der Chesery AG ausgeschieden. Neu sind Dimitri Anthony Waeber (Genf) und Beat Spörri (Thônex) eingetragen. Ab diesem Winter wird das Restaurant unter dem Namen «Ultima Gstaad Promenade» wiedereröffnet, wie auf der Website des Ultima Gstaad steht. Die Restaurantkette Coya wird peruanische Speisen anbieten. Marcus G. Lindner kocht nun bekanntlich für die BDG AG und im Sommer im Golfclub Gstaad-Saanenland.

Martin Göschel bester Koch auf Platz
Nun ist Martin Göschel vom The Alpina Gstaad der einzige 18-Punkte-Koch im Saanenland. Diese Bewertung erhielt er wie in den Vorjahren für das Restaurant Sommet. Das Restaurant Megu, das sich ebenfalls im The Alpina befindet, erhielt wie im Vorjahr 15 Punkte.

Vier Neue
Es gab einige Neuzugänge unter den besten Restaurants der Schweiz. Im Saanenland sind das «Leonard’s» im Le Grand Bellevue (15 Punkte), das Restaurant Avenue Montagne im Park Gstaad (15) und das Restaurant Esprit Ravet (15) im Hotel Bernerhof. Somit sind alle drei Bernerhof-Restaurants in der GaultMillau-Wertung: Blunch-Chi und La Gare haben beide 13 Punkte. Auch das junge Gastgeberpaar Sabine Köll und Simon Richard vom Restaurant Rössli in Feutersoey können sich über 13 Punkte freuen. Sie haben ihr Handwerk unter anderem bei Robert Speth erlernt.

Aufsteiger
Das Restaurant Müli im Gstaaderhof in Gstaad ist der einzige Aufsteiger der Region. Chefkoch Elvedin Odobasic gelang es vergangenes Jahr erstmals, mit 13 Punkten in die Wertung zu kommen. Dieses Jahr legt er mit 14 Punkten noch einen drauf.

Jeder kennt die Schwierigkeit in der Gastroszene, gute Mitarbeitende zu bekommen und sie dann auch zu halten. Deshalb ist es schon fast ein Ritterschlag, wenn die Qualtiät in den Restaurants Jahr für Jahr gehalten werden kann und GaultMillau sie mit denselben Punkten auszeichnet. Dies gelingt unter anderen Le Grand Chalet Gstaad mit dem Restaurant La Bagatelle (16), dem «Sonnenhof» in Saanen (16), dem Gstaad Palace mit «Le Grill» (15), der Alpenrose in Schönried (Restaurant Azalée, 15), dem «Rialto» in Gstaad (14), dem 16 Art-Bar-Restaurant (14) und dem Huus Hotel Gstaad in Saanen (Restaurant La Vue, 14). Das Romantik Hotel Hornberg hat dieses Jahr 13 Punkte.

Bessere Kundenbindung
Urs Heller, Chefredaktor von GaultMillau Schweiz, sagt in seinem Vorwort, dass die Wartelisten in den Toprestaurants nach dem Lockdown lange gewesen seien. «Viele Köche haben die Bande zu ihren Gästen in den letzten Monaten enger geknüpft, mit persönlichen Kontakten, Caterings und Take-away-Angeboten.»

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