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Europacup-Niveau auf dem Glacier 3000

Di, 01. Dez. 2020
Bei besten Verhältnissen und einem bestens präparierten Funpark wirbelten die Freeskier durch die Luft …

Beim dreitägigen Eröffnungsevent der Audi Snowboard Series und der Swiss Freeski Tour auf dem Glacier 3000 zeigten Freestyler aus ganz Europa ihr Können. Da diverse europäische Events ausfielen, reisten Snowboarder/innen und Freeskier/innen auf der Jagd nach Punkten aus verschiedensten Ländern nach Les Diablerets.

Am Mittwoch, 25. November, fand die Qualifikation für den FIS-Slopestyle-Wettkampf der Snowboarderinnen und Snowboarder statt. Dabei qualifizierten sich 18 Männer und sechs Frauen für den Final am nächsten Tag. Diesen zu erreichen war dabei eine grosse Herausforderung, da das Niveau sehr hoch war. Ein Grund dafür war das internationale Starterfeld. Um FIS-Punkte zu sammeln, kamen Snowboarderinnen und Snowboarder aus ganz Europa auf den Glacier 3000.

Der Sieg ging mit 92 Punkten an den Deutschen Noah Vicktor, der am Final einen fast perfekten ersten Run zeigte. Vicktor war jedoch nicht der Einzige, der eine so hohe Punktzahl erhielt. Der Schweizer Nicolas Huber platzierte sich mit nur 0,3 Punkten weniger im zweiten Rang. Dritter wurde Emil Zulian aus Italien mit 89,3 Punkten.

Bei den Frauen ging der Sieg an die Schweizerin Isabel Derungs, welche in der Qualifikation mit 88 Punkten deutlich die beste Punktzahl erhielt. Im Final konnte sie dieses Niveau nicht nochmals erreichen. 75,3 Punkte reichten ihr jedoch, um sich im Final als Gewinnerin ein neues Snowboard von Nitro zu sichern. Der zweite Rang ging an die Französin Thalie Larochaix, dahinter platzierte sich Bianca Gisler aus Scuol.

Swiss Freeski Tour
Bei der Qualifikation der Männer am 26. November gingen alle zwölf Startplätze des Finals an Schweizer und Franzosen. Im Final tags darauf dominierte der Schweizer Valentin Morel deutlich. Mit jedem seiner beiden Runs im Finale hätte er den Wettkampf gewinnen können. Es scheint, dass sich sein Training auf dem Glacier 3000 mit dem Schweizer Freeski-Team ausgezahlt hat. Die Jury gab ihm hervorragende 94,3 Punkte. Zweiter wurde Mike Rageth mit 86,3 Punkten. Isaac Simhon komplettierte das Podium (84 Punkte). Alle acht Schweizer im Final belegten die ersten acht Plätze vor den vier qualifizierten Franzosen. Bei den Frauen siegte die 14 Jahre alte Muriel Mohr mit 85,3 Punkten. Die deutsche Freeski-Fahrerin gewann den Final vor Jade Michaud aus Frankreich, die 81 Punkte erzielte. Die Schweizerin Michelle Rageth komplettierte das Podium (74,7 Punkte). An die Familie Rageth gingen somit gleich zwei Podiumsplatzierungen auf dem Glacier 3000, da ihr älterer Bruder Mike bei den Männern Zweiter wurde.

PD

 

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