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Impfstoff für den Schweizer Markt zugelassen

Di, 22. Dez. 2020

Die Schweiz kann noch im Dezember mit der Impfung der Risikogruppen starten.

In den vergangenen Monaten wurde intensiv für einen Impfstoff geforscht. Einzelne Länder haben Impfstoffe bereits zugelassen und mit Impfen begonnen. Nun ist auch die Schweiz so weit. Die Heilmittelbehörde Swissmedic hat am 19. Dezember den ersten Covid-19-Impfstoff für den Schweizer Markt zugelassen. Der Impfstoff von Pfizer/BioNTech eigne sich für Erwachsene ab 16 Jahren, schreibt der Bundesrat. Die ersten Impfstoffdosen würden in den nächsten Tagen in die Schweiz geliefert, von der Armeeapotheke gelagert und anschliessend an die Kantone verteilt.

Risikogruppen können sich zuerst impfen lassen
In einer ersten Phase können die Kantone noch im Dezember schrittweise mit den ersten Impfungen bei besonders gefährdeten Personen in gezielten begleiteten Settings starten, beispielsweise in Gesundheitsinstitutionen.

Ab 4. Januar 2021 kann schweizweit in allen Kantonen mit den Impfungen der Risikogruppen gemäss Impfstrategie und Impfempfehlungen begonnen werden. Das werde schrittweise erfolgen. «Die meisten Kantone richten dazu Impfzentren und mobile Equipen ein. Zu Beginn wird angesichts der noch beschränkt verfügbaren Menge wohl vorwiegend mit mobilen Equipen gearbeitet», heisst es in der Medienmitteilung. Die nationale Impfstrategie sieht vor, dass prioritär besonders gefährdete Personen geimpft werden, also ältere Menschen und solche mit Vorerkrankungen.

In zweiter Priorität kann sich das Gesundheitspersonal und in dritter Priorität können sich jene Menschen impfen lassen, die mit besonders gefährdeten Menschen zusammenleben. In vierter Priorität folgen Personen in Gemeinschaftseinrichtungen, in denen ein erhöhtes Infektions- und Ausbruchsrisiko besteht (z. B. Behindertenheime) und deren Personal. Für jede Person werden zwei Impfungen im Abstand von rund drei Wochen nötig sein.

Alle übrigen erwachsenen Personen können sich impfen lassen, sobald ausreichend Impfdosen zur Verfügung stehen. Kinder und Schwangere gehören noch nicht zu den Zielgruppen der Impfstrategie, da die entsprechenden Studiendaten für diese Gruppen noch nicht vorliegen.

«Es besteht keine Impfpflicht», hält der Bundesrat in der Mitteilung fest. Die Covid-19-Impfung wird für die Bevölkerung gratis sein.

PD/ANITA MOSER

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