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Luxuriöse Chalets weiterhin gefragt

Di, 19. Jan. 2021
Die Käufer schätzen die Landschaft und die guten Serviceleistungen im Saanenland. FOTO: ARCHIV AVS

Die Wintersaison bedeutet normalerweise Hochsaison in der Immobilienbranche im Saanenland. Wie sieht es dieses Jahr aus?

SONJA WOLF
Kein Problem bei den Verkäufen, so der Tenor bei den Immobilienbüros vor Ort, die im höherpreisigen Segment tätig sind. Es laufe sogar besser als in den Vorjahren. Durch Covid sei immer noch schöner Wohnraum in der Natur mit grosszügigen Platzverhältnissen gefragt, der als Rückzugsort und möglichst auch als Homeoffice dienen kann. Aber die schöne Landschaft alleine ist nicht der einzige Grund. Die Käufer schätzen an der Gstaader Region laut der ansässigen Makler die sehr gute Infrastruktur: die guten Schulen, die Kultur, die Gastronomie. Die Corona-Situation habe Kaufentscheidungen, die bei manchen schon länger schwelten, beschleunigt.

Gemischtes Bild bei den Vermietungen
Bei den Vermietungen von Ferienhäusern oder -wohnungen seien die Konsequenzen der Pandemie allerdings einschneidend gewesen, in beide Richtungen. Die Anfragen waren laut Angaben einiger Immobilienbüros bis Anfang Dezember normal bis leicht zurückhaltend gewesen wegen der Unsicherheit bezüglich der Skigebiete. Dann aber trafen gehäuft Annulationen ein: mit der Beschränkung der Restaurantöffnungszeiten auf 19 Uhr erste Annulationen, bei der definitiven Gastronomiebetriebsschliessung weitere. Je nach Immobilienbüro werden die Vermietungseinbussen zwischen «leicht» bis zu «um 50 Prozent weniger» beziffert.

Andere dagegen konnten bis zu 50 Prozent mehr Vermietungsvermittlungen zu den Feiertagen verbuchen, aber auch für die ganze Saison. Dies von Gästen, die «dieses Jahr eher Bedenken hatten, in einem Hotel abzusteigen.»

Ruhiger Ausklang der Wintersaison
Für den weiteren Verlauf der Wintersaison sieht es bei den meisten Immobilienbetrieben eher ruhig aus. Unter anderem mache sich der sehr eingeschränkte Roseybetrieb bemerkbar. Sonst wurden viele Wohnungen für die Lehrer sowie für Eltern, welche die ganze Saison über in der Nähe ihrer Kinder wohnen wollten, vermietet. Durch die stark limitierten Aufenthalte der Roseyschüler in dieser Wintersaison wurden auch die entsprechenden Quartiere storniert.

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