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Fünf Podestplätze an den Bernischen Leichtathletik-Nachwuchsmeisterschaften

Di, 08. Jun. 2021
Luana Rentschler und Sinja Reuteler nach dem 2000-Meter-Lauf. FOTOS: INA KIM SCHNEEBERGER

Am vergangenen Wochenende fanden die Nachwuchsmeisterschaften des Kantons Bern in Thun statt. Mehrere Athletinnen und Athleten des Leichtathletikteams vom TV Saanen-Gstaad probierten sich in neuen Disziplinen aus.

Für die Älteren fand der Wettkampf am Samstag statt. Hier bestritten Sinja Reuteler und Luana Rentschler ihren ersten 2000-Meter-Lauf. Dabei gewann Sinja die Goldmedaille und Luana landete mit einem Rückstand von zwei Sekunden auf die Drittplatzierte auf Platz 4. Wie sich die Läuferinnen aber tatsächlich gefühlt haben, war in einem kleinen Interview zu erfahren:

Es war euer erster 2000-Meter-Lauf. Fandet ihr es schwierig, ein passendes Tempo zu finden?
Sinja
: Obwohl es mein erstes 2000-Meter-Rennen war, habe ich mein Tempo schnell gefunden und konnte meinen Lauf gut einteilen.
Luana: Da wir im Freitagstraining das Tempo für den Lauf angeschaut haben, ist es mir recht leicht gefallen, das richtige Tempo zu finden.

Hattet ihr für den Schlussspurt noch etwas Reserve?
Sinja
: Ich hatte nicht mehr viel Kraft in meinen Beinen, versuchte aber trotzdem, einen Schlussspurt zu machen, da ich mich gejagt fühlte.
Luana: Am Schluss musste ich noch gegen Liz Schäfer kämpfen. Leider hatte sie aber noch mehr Reserven für einen Schlusssprint als ich.

Würdet ihr nochmals einen solchen Lauf bestreiten?
Sinja
: Ich würde liebend gerne nochmals einen 2000-Meter-Lauf rennen, denn es hat wirklich Spass gemacht. Ich finde 1000 Meter genauso gut wie 2000 Meter.
Luana: Ich würde gerne nochmals an einem 2000-Meter-Lauf teilnehmen, weil ich lieber längere Distanzen als 1000 Meter laufe.

Neue Disziplinen als Erlebnis
Am nächsten Tag waren die Jüngeren an der Reihe. Noelia Annen und Danja Reichenbach starteten am Hürdenlauf über 60 Meter. Für ander standen der 600-Meter-Lauf, Ballweitwurf und Weitsprung auf dem Programm. Yanis Reichenbach, Cyrill, Luca und Leonie Steffen sowie Nila Bürki griffen so ins Wettkampfgeschehen ein. Das waren ihre Eindrücke:

Es war euer erster Hürdenlauf. Wie habt ihr euch vor dem Start gefühlt?
Noelia
: Wow, was für eine Mauer! Aber dann, als ich über der ersten Hürde war, ging es easy.
Danja: Ich hatte am Start Angst vor den Hürden, aber als ich im Flow war, ging alles gut.

Wie war euer Befinden während des 600-Meter-Laufes?
Luca
: Nach 200 Metern spürte ich die Oberschenkel, aber am Schluss war es einfacher als beim 1000-Meter-Lauf.
Yanis: Ich ging das Rennen voll an, mit der Hoffnung, dass ich das Tempo bis ins Ziel halten kann. Aber schlussendlich habe ich das Ziel nur noch verschwommen gesehen.
Leonie: Beim Start war es am schlimmsten. Ich bekam einen Ellbogen ins Gesicht. Bei der 200-Meter-Marke war es am anstrengendsten und ins Ziel habe ich mich nur noch geworfen.

Allgemein gesehen, wie fandet ihr euren Wettkampf?
Nila
: Anstrengend, aber gut. Ich habe den Balken sogar viermal getroffen und meine persönliche Bestmarke bei jedem Sprung verbessert.
Cyrill: Ich bin jetzt fröhlich und es war gar nichts Besonderes, den Ball so weit zu werfen.

INA KIM SCHNEEBERGER, TV SAANEN-GSTAAD

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