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Eine grosse Küche für die Sport Lodge

Di, 20. Jul. 2021
Mit einer Gastronomieküche wird die Sport Lodge in Gstaad als Unterkunft für grosse Gruppen um einiges attraktiver. FOTO: JENNY STERCHI

Weil sich eine Reihe von Gruppen wegen der fehlenden Grossküche gegen die Unterbringung in der Sport Lodge in Gstaad entschieden, empfehlen sowohl die Liegenschaftskommission als auch die Gemeinde Saanen den Einbau einer solchen Küche.

JENNY STERCHI
Die Notwendigkeit einer Gastronomieküche in den Beherbergungshäusern Sport Lodge Gstaad liegt auf der Hand. Wie von der Sportzentrum Gstaad AG als Betreiberin zu erfahren war, seien in der Vergangenheit immer wieder Anfragen von Gruppen zurückgezogen worden, nachdem sie erfahren hatten, dass es für grosse Gruppen keine Möglichkeit gibt, vor Ort selbst zu kochen.

Verpflegung als Kostenfaktor
Diese Entwicklung beobachtete die Sportzentrum Gstaad AG in der Vergangenheit mit Sorge.

Die ursprüngliche Idee, die Verpflegung der Gruppen in Zusammenarbeit mit den umliegenden Hotel- und Restaurantbetrieben sicherzustellen, konnte aus Kostengründen häufig nicht realisiert werden. Die Planung eines Lageraufenthaltes beinhaltet in der Regel einen straffen Finanzplan. Die Kosten müssen sowohl für Schulen als auch Vereine und nicht zuletzt für jeden einzelnen Teilnehmenden überschaubar bleiben. Sich dreimal am Tag auswärts zu verpflegen, wird nach einer Woche sehr kostspielig, wenn man bedenkt, dass ein selber gekochtes Mittagessen nur einen Bruchteil dieses Betrages ausmacht.

Vorhandene Infrastruktur reicht nicht
Bereits das Zubereiten des Frühstücks für Gruppen von mehr als 50 Leuten überschreitet die derzeitige Kapazität der vorhandenen Kleinküchen.

Die anfängliche Befürchtung, dass die fehlende Möglichkeit der Selbstversorgung die Attraktivität der Sport Lodge Gstaad bei grossen Gruppen schmälere, hat sich leider bewahrheitet.

Pandemiebedingt stieg im letzten Jahr der Bedarf an Individualunterbringungen. Mit der Erlaubnis der Gemeinde konnten in der Folge auch kleine Gruppen und Familien untergebracht werden. Auch für diese Gäste ist die Selbstversorgung durchaus interessant. Doch wenn daneben ein Schul- oder Ferienlager untergebracht werden soll, reichen die Kleinküchen schlicht nicht aus.

Auslastung optimieren
Mit dem Einbau einer Gastronomieküche wird die Unterbringung grosser Gruppen um einiges attraktiver, selbst wenn daneben Individualgäste in der Sport Lodge Gstaad logieren. Mit dem Angebot der Selbstversorgung, so ist sich die Sportzentrum Gstaad AG sicher, werde die Sport Lodge Gstaad für Gruppen und Lager sehr interessant. Das hat eine höhere Auslastung zur Folge, die wiederum für die Kostendeckung des Betriebes enorm wichtig sei.

Von der Möglichkeit des fakultativen Referendums wurde während der Auflage kein Gebrauch gemacht. Die technischen Voraussetzungen für den Einbau einer Gastroküche wären während des Neubaus einfacher zu realisieren gewesen. Nachträgliche Einbauten sind immer mit Mehrkosten verbunden. Umso erfreulicher sei es für die Sportzentrum Gstaad AG, dass sowohl vonseiten der Behörden als auch der Bevölkerung keine Zweifel an der Notwendigkeit der Nachrüstung einer Gastronomieküche in der Sport Lodge Gstaad bestehen.

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