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Und endlich turnten sie wieder

Di, 19. Okt. 2021
Mehr als 200 Turnerinnen und Turner kamen nach einem Jahr Zwangspause wieder in die Turnhalle Ebnit und kämpften um den 23. GETU-Cup. FOTOS: JENNY STERCHI

JENNY STERCHI
Es war eigentlich wie immer am GETU-Cup. Turnerinnen und Turner aus der ganzen Schweiz zeigten, was sie an den verschiedenen Geräten drauf hatten. Es gab Pommes und Schnitzel und es duftete nach frischem Backwerk im Foyer der Turnhalle Ebnit. Die Zuschauertribünen waren sehr gut besetzt, als die jeweils besten zwölf Turnerinnen und Turner im Superfinal um den Sieg kämpften. Die Tänzerinnen und Tänzer der «New Dance Academy Bern» begeisterten das Publikum, während sich die Superfinalisten auf ihren Einsatz vorbereiteten. Selbst der Einmarsch der Turnerinnen und Turner, traditionell angeführt von Rolf Wenger, war, wie ihn jeder kennt. Und spätestens im Superfinal waren Turnende und Zuschauende wieder im GETU-Cup-Modus. Die Turnerinnen und Turner hatten sich mitunter spektakuläre und überaus unterhaltsame Elemente einfallen lassen, mit denen sie die Laienjury – dies war der zweite Einsatz für die «New Dance Academy Bern» – zu überzeugen versuchten.

Unterhaltsame Neuerung in diesem Jahr: Wenn die Jurystimmen unentschieden verteilt wurden, mussten von den Finalistenteams Schätzfragen beantwortet werden. Die erste Frage des Abends lautete: Wie viele Kühe leben im Saanenland? Die Antwort wurde irgendwo zwischen 10’000 und 33’333 vermutet.«Weil wir lange nicht wussten, ob und wie wir den GETU-Cup durchführen können, war die Sponsorensuche ein echter Knackpunkt», erklärten die OK-Mitglieder am Rand der Veranstaltung. Trotz aller Widrigkeiten liessen sich einige Sponsoren und Gönner finden. Statt mit Sponsorentafeln und Gönnerplakaten verzierte das OK die doch karg wirkenden Wände mit Fotos vergangener GETU-Cup-Ausgaben. Manch einer der Teilnehmenden erkannte sich wieder und erinnerte sich an Anekdoten, mal mehr und mal weniger für fremde Ohren bestimmt.

Der Turnverein Saanen-Gstaad unterstützte den Anlass stärker als gewohnt. «Wir sind froh, dass das OK es gewagt und den Zusatzaufwand nicht gescheut hat, um diesen eigentlich schon legendären Wettkampf nach der Absage im letzten Jahr heuer wieder stattfinden zu lassen», freute sich Christian Berchten, Präsident des Turnvereins Saanen-Gstaad. Die über 200 angemeldeten Turnerinnen und Turner honorierten es mit super geturnten Übungen und dankenden Worten gegenüber den Veranstaltern. «Die Teilnehmerzahl lag erwartungsgemäss unter denen der Vorjahre», resümierte das OK. «Die Turnerinnen und Turner hatten in diesem Jahr pandemiebedingt kaum Wettkämpfe. Wenn man bedenkt, dass die Schweizer Meisterschaft aus diesem Grund wohl in diesem Jahr nicht stattfinden wird, sind wir extrem froh und auch ein bisschen stolz, dass wir es hinbekommen haben.»

Immer wieder war unter den Zuschauern die Befürchtung zu hören, dass einem Anlass, der wiederholt abgesagt werde, sowohl das Publikum als auch die Teilnehmer verloren gingen. Und mit positiv gerichtetem Blick bemerkte das OK abschliessend: «Die etwas wenigeren Teilnehmenden ermöglichten einen Wettkampf, der korrekt im Zeitplan lag. Das sonst sehr dicht gedrängte Programm war wunderbar aufgelockert.»

Ranglisten unter http://www.getucup.ch

Weitere Fotos unter https://tinyurl.com/5fnjcwjt
Video: https://tinyurl.com/36a3maeh

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