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Das Ärgernis

Do, 18. Apr. 2019

Der Preussenkönig Friedrich der Grosse sollte einst entscheiden, der Amtsenthebung eines Pfarrers zuzustimmen. Dieser hatte zu Ostern gepredigt, er könne aus Gründen der Vernunft nicht an die Auferstehung der Toten am Jüngsten Tag glauben. Der König soll das Ansinnen abgewiesen haben mit den Worten: «Das ist ganz und gar seine Sache. Wenn er nicht auferstehen will, dann soll er eben liegen bleiben.»

Die Anekdote, so liebenswürdig und hintergründig sie ist, verweist auf die Schwierigkeiten des Osterglaubens: Wie ist Auferstehung zu verstehen? Handelt es sich um ein reales Geschehen? Oder um Fantasie und Wunschvorstellung? Neu freilich sind die Debatten rund um Ostern nicht, das Ereignis der Auferstehung war bereits zur Zeit der ersten Christen umstritten, Unsicherheit und Zweifel…

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