Tourismus: Ist die Party bald vorbei?


In Grindelwald übernachteten im Oktober im Vergleich zum Vorjahr 16 Prozent weniger Gäste.

In einer pessimistischen Prognose für die Wintersaison 2008/09 sagten Anfang Oktober das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) und BAK Basel Economics bei den Logiernächten ein Minusvon 2,4 Prozent voraus. Die ersten Auswirkungen der weltweiten Finanzkrise und der abflauenden Konjunktur werde jedoch erst in der zweiten Winterhälfte zu spüren sein. Schon im letzten Monat des Tourismusjahres 2007/08, dem Oktober, gingen in der Schweiz die Logiernächte zurück, und zwar um 2,3 Prozent.

Wie stark die Schweizer Hotellerie in den kommenden Monaten und Jahren
gebeutelt wird, hängt massgeblich von den Wechselkursen ab: Ein starker
Franken lässt die Buchungen ausländischer Gäste zurückgehen – und macht
für Schweizer die Ferien im Ausland billiger. Ernüchterung auch im
Berner Oberland: Nach einer guten Sommersaison mit einem
Logiernächte-Plus von 1,8 Prozent gingen die Übernachtungen im Oktober
um 7,7Prozent zurück. Grindelwald ist unter den 5-Jahres-Mittelwert
zurückgefallen, und in Interlaken fehlen die asiatischen
Touristen.Gelassen reagiert man dagegen in Gstaad auf die neusten
Beherbergungszahlen. Im Oktober lag dort das Minus bei den
Logiernächten bei nur 2,1 Prozent.

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Kommentare

Finde ich auch nicht tragisch. Die BDG hat jetzt 160 Mio. Die Hochsegmentgäste werden uns bleiben und auf den Bahnen wollen wir ja nur die "only-you-Gäste". Wenns in 3 Jahren bereits wieder eng wird ruft man BDG 3 ins Leben. Der Steuerzahler zahlt schön brav.
Und die 140 Millionen sind in den Sand gestreut Aber den Herren macht das nichts der Steuerzahler wird zu Kasse gebeten Möglich ist auch dass damit die Wohnungen wieder etwas billiger im Gstaad werden.Die Arbeitslosigkei wird auch das Saanenland treffen.

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