Sportlicher Wettkampf mit historischen Wagen

  07.09.2009 Event, Gstaad, Sport


Trotz strömendem Regen am Freitag wurde der Slalom von allen Teilnehmern absolviert.

Drei Tage lang waren die historischen Wagen, die bei der ersten Gstaad Classic Audemars Piguet teilnahmen, auf dem Eisbahnareal zu bewundern. Obwohl bei dieser FIA-Rallye der sportliche Aspekt im Vordergrund stand, haben die Teilnehmer den Aufenthalt im Saanenland genossen. «Wir kommen bestimmt wieder – auch ohne Sportwagen und Rallye», war der einstimmige Tenor der Fahrer.

Das Saanenland als «Stützpunkt» sei einfach hinreissend gewesen und die Fahrt mit den historischen Rennwagen durch die Alpenlandschaft habe fast etwas Magisches gehabt, meinte die Organisatorin, Isabelle de Sadeleer. Die 88 Fahrer hatten die Wahl sich für die Kategorie Geschwindigkeit oder Gleichmässigkeit einzuschreiben. Die drei insgesamt 680 Kilometer langen Etappen enthielten neun Geschwindigkeits- bzw. Gleichmässigkeits-Prüfungen. «Da man an solchen Rallyes normalerweise auf öffentlichen Strassen nicht schneller als 50 Kilometer fahren darf, wurden für die AP Gstaad Classic erstmals in der Schweiz knapp 100 Kilometer der Strecke abgesperrt, um die Prüfungen gefahrlos durchführen zu können», erklärte Hansueli Brand, Präsident des Automobil-Clubs Gstaad, nicht ohne Stolz. Zu den Prüfungen zählte auch der Slalom auf dem Saaner Flugplatz. Als Sieger der drei Etappen konnte sich das Team Dumolin/van Riet mit ihrem Mercedes Benz 300 SL feiern lassen. Künftig soll der Anlass alle zwei Jahre in Gstaad durchgeführt werden.


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