Die Sparmassnahmen für die MOB sind noch keine beschlossene Sache
12.10.2009 SaanenlandOb auch die MOB unter den geplanten Sparmassnahmen des Bundes leiden wird, ist noch offen.
Ob die MOB von den Sparmassnahmen des Bundes im Bereich Bahnverkehr tatsächlich betroffen sein wird, ist noch nicht klar. MOB-Direktor Richard Kummrow relativierte eine entsprechende Meldung, die auf Grund eines Interviews mit Verkehrsminister Moritz Leuenberger veröffentlicht worden war. Der Verkehrsminister hatte in einem Interview mit dem Radiosender «Suisse Romand» die Bemerkung geäussert, dass geplante Investitionen für die Montreux-Oberland-Bahn MOB wegen Sparmassnahmen gekürzt oder verschoben werden könnten. MOB-Direktor Richard Kummrow erklärte gegenüber dem «Anzeiger von Saanen», die Inhalte des Sparprogrammes seien in keinster Weise definitiv.
Die Geschäftsleitung der MOB habe auch nur über die Äusserungen von Herrn Leuenberger davon erfahren, dass solche Pläne überhaut zur Debatte stehen. «Von offizieller Seite sind wir nicht darüber informiert worden, und das Bundesamt für Verkehr BAV hat auch auf Nachfrage nichts Derartiges bestätigt», so Kummrow. Fest steht, dass im Falle von finanziellen Kündigungen keine Arbeiten an Fahrzeugen oder Bahnhöfen betroffen wären. «Es geht nur um infrastrukturelle Investitionen, zum Beispiel für Sanierungsarbeiten an Brücken, Tunnels oder Geleisen», betonte Kummrow.
Foto: Nicole Maron/Anzeiger von Saanen

