Generalversammlung: Hitzige Diskussionen um die Beschneiung der Wispile


Diskutierten im Schneegestöber über Beschneiungsanlagen: Zückerli-Verwaltungsräte Arnold Hauswirth, Arnold Burri, Hanspeter von Grünigen, Heinz Brand, Hansruedi Kübli, Benz Hauswirth und  Armon Cantieni (von links).

An der 4. Generalversammlung der Zückerli-Wispile AG, die am vergangenen Samstag stattfand, wurde heftig diskutiert. Allerdings weniger um den Zückerlilift als über Beschneiungslanlagen, die aktuellen Projekte der BDG und die Bedeutung der Wispile im Skigebiet Gstaad-Mountainrides. BDG-Direktor Armon Cantieni informierte, dass die Sanierung des Zückerliliftes nach Plan laufe. «Die Sockel sind betoniert, und nächste Woche werden die Masten aufgestellt. Ende November wird der Lift dann abgenommen.» Ab der kommenden Saison soll der Lift 120 Meter länger als bisher sein.

Die Genehmigung der Wahlen und der Jahresrechnung gingen in einem kurzen Prozess vonstatten. Der Verwaltunsgrat wurde einstimmig für eine weitere Amtsperiode gewählt, die Jahresrechnung mit einem Jahresverlust von 2202.85 Franken angenommen. «Die Liegenschaftsaufwände sind deutlich höher als letztes Jahr, weil wir einen Betrag von 2500 Franken an die Weggenossenschaft gegeben haben. Auch der Verwaltunsgaufwand ist gestiegen. Allerdings nicht wegen unseren Löhnen. Der Verwaltungsrat arbeitet immer noch umsonst», begründete Verwaltungsrat Benz Hauswirth den Verlust. Armon Cantieni informierte über den aktuellen Stand der BDG-Projekte. Angesichts dessen wurden in der Aktionärsversammlung Stimmen laut, die mehr Beachtung der Wispile forderten. Cantieni bekräftigte sein letztjähriges Versprechen, dass der Bodmelift erst geschlossen werde, wenn die Beschneiung bis zur Mittelstation realisiert sei. Doch damit waren nicht alle Aktionäre zu befriedigen. Die Wispile müsse bis zum Gipfel beschneit werden, wurde beispielsweise gefordert. «Dies wäre nun doch etwas zu viel verlangt. Ausserdem hatte es hier oben immer noch genug Schnee», entgegnete Präsident Arnold Burri. Das Schneetreiben am Samstag vor dem Fenster hätte seine Aussage eigentlich noch bekräftigen müssen. Doch die Diskussionen gingen noch bis nach dem Mittagessen unvermindert hitzig weiter.

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