Peru: Wunderschöne Bergwelt und zufriedene, freundliche Menschen


Hans Reichenbach beim Aufstieg auf den 5752 Meter hohen Pisco.

Der Gstaader Hans Reichenbach war im Sommer vier Wochen in Peru unterwegs. Zusammen mit einer Reisegruppe machte er Trekking- und Bergtouren. Von Zürich ging es mit dem Flugzeug nach Lima, in die Hauptstadt Perus. Es folgten acht Stunden Busfahrt, die die Gruppe nach Huaz, dem Ausgangspunkt für die Touren, brachte. Nach einigen Akklimationstouren ging es mit Trekking im Huayhuash-Gebirge los.

Die Zeltlager wurden an wunderschönen Bergseen auf bis über 4000 Meter Höhe erstellt. Der Materialtransport wurde von Eseltreibern übernommen. Ein Treiber führt sechs bis sieben schwer beladene Esel. Nebst den Schlafzelten haben die Esel auch das Küchenzelt, das Esszelt und die Verpflegung transportiert. Die Trekkingetappen gingen jeweils über hohe Pässe zwischen 4000 und 5000 m über Meer. Hans Reichenbach war beeindruckt von der Kulisse mit den peruanischen Bergriesen im Hintergrund und der farbenreichen Vegetation im Vordergrund. In den peruanischen Anden wird bis über 4000 m über Meer Landwirtschaft betrieben. Es gibt keine Probleme mit der Milchkontingentierung. Die Tagesleistung einer Kuh beträgt 1 bis 2 Liter. Eindrücklich sei die Zufriedenheit und Freundlichkeit der Menschen, berichtet Hans Reichenbach. Im zweiten Teil der Reise standen die Bergtouren auf dem Programm. Unter der Leitung vom international erfahrenen Bergführer Peter Schmid aus Adelboden und dem einheimischen «schlitzohrigen» Führer Eli begab sich die Gruppe in die alpinen Hochtäler. Die Gipfel Pisco (5752 m), Urus (5420 m) und Ishin (5530 m) konnten bestiegen werden. Den Gipfel des Tocllaraju (6032 m) erreichte die Gruppe wegen eines schweren Sturmes nicht. Die eindrückliche Reise nach Peru wird Hans Reichenbach immer in Erinnerung bleiben.

Foto: zVg

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