Bereits im Rohbau fertig sind die drei Untergeschosse. Bei Wiederaufnahme der Arbeiten Mitte Januar 2010 beginnen im Hotelkomplex die Rohbau-Installationen in den Untergeschossen und im Erdgeschoss. Die Baumeisterarbeiten im Hotel dauern sicher bis September 2010, so zirka Ende Oktober sollte das Hotel aufgerichtet und Ende 2010 unter Dach sein. Läuft alles rund, wird das Hotel planmässig im Sommer 2012 eröffnet.»
Im Schnitt arbeiten gut 110 Personen gleichzeitig auf der Baustelle. In der Ausbauphase ab 2011 werden es bis 400 Mitarbeiter sein. Alles so zu organisieren, dass alle mehr oder weniger nebeneinander vorbeikommen, ist neben der Dimension des Projektes die grösste Herausforderung für unser Team, betont das Projektleitungsteam (Andreas von Grünigen und Cornelia Beyer von Chaletbau Matti; Elisabeth Wampfler und Urs Kunz von Jaggi & Partner AG) sowie Michael Zwygart von Egger Ingenieure AG).
Teamfähigkeit beweisen müssen auch Unternehmer und Arbeiter. «Einzelne mussten sich erst daran gewöhnen, wie andere Firmen arbeiten. Doch mittlerweile hat es sich gut eingespielt», sagt Kunz und ergänzt: «Das Projekt besteht aus verschiedenen Teilprojekten – vier Häuser, ein Hotel mit grossem Wellnessbereich sowie einer unterirdischen Zufahrt samt Tunnel. Die beteiligten Unternehmer und Arbeiter dürfen aber nicht nur ‹ihr› Projekt im Auge haben, sondern müssen das Projekt als Ganzes sehen.»
Mit dem Gstaad Palace besteht eine enge Zusammenarbeit. So konnte während der Zwischensaison der Parkplatz genutzt werden und für die Verpflegung der Mitarbeiter besteht ein Abkommen mit der Personalküche des Gstaad Palace. Sicherheit ist auf Baustellen ein zentrales und wichtiges Thema, erst recht auf einer Grossbaustelle. «Wir arbeiten eng mit der Suva zusammen, im Schnitt kontrollieren sie die Baustelle einmal pro Monat», informiert Urs Kunz. Ein besonderes Kränzchen windet Kunz den sechs Kranführern. «In luftiger Höhe sind sie trotz Hektik besonders gefordert, aufeinander zu schauen, damit kein Unfall passiert.»
Unliebsame Überraschungen sind auf der Alpina-Baustelle bisher ausgeblieben. «Der Boden eignet sich gut, da kam nichts Unvorgesehenes zutage», erzählt Michael Zwygart. Doch an Herausforderungen mangelt es auch für den Ingenieur nicht und das nicht nur wegen der Grösse und Höhe oder der Vielfalt an Qualität und Nutzung. «Das Alpina-Projekt besteht seit 1996. 2003 wurde das Berner Oberland in die zweithöchste Erdbebenklasse eingeteilt. Das bedeutet, dass Häuser und Hotel erdbebensicher gebaut werden müssen», so Zwygart.











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Silvia Spinnler
Mo, 12/14/2009 - 18:42
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