Vor 200 Jahren ist Joseph Haydn gestorben – nun wird sein Werk gewürdigt. (Foto: Karl-Heinz Liebisch / pixelio.de)
Es war eine echte und schöne Würdigung des berühmten Komponisten und ein ebenso würdiger Abschluss des Haydn-Jahres. Der Cantate Chor unter der Leitung von Klaus Burkhalter und das Orchester der Zweisimmer Konzerte vollzogen ihn mit drei Werken: Te Deum in C-Dur für Soli, Chor und Orchester, Konzert für Violoncello und Orchester und der sogenannten, Paukenmesse für Soli Chor und Orchester.
Wir können Klaus Burkhalter dankbar sein, dass er sich diesem grossartigen Komponisten gewidmet hat und uns mit seinem Cantate Chor und «seinem» Orchester diesen schönen Abschluss nicht nur des Haydn-Jahres, sondern auch des ausgehenden Jahres 2009 geschenkt hat.
Das Te Deum dirigierte Burkhalter locker, mit klaren und präzisen Gesten. Beim Chor hatte man den Eindruck eines «Steigerungslaufes». Es mag aber auch an der Komposition selbst liegen, dass die stärksten Eindrücke im Finale «In te domine speravi» (Auf dich Gott setze ich meine Hoffnung) vermittelt wurden. Hier sang der Chor besonders engagiert, textdeutlich und lebendig. Beatrice Ruchti, Sopran, Astrid Pfarrer, Alt, Tobias König, Tenor, und Martin Weidmann, Bass, vereinigten sich zu einem ausgeglichenen und klangschönen Ensemble.
Als zweites Werk erklang das Cellokonzert in C-Dur. Der Solist Matthias Schranz spielte es mit energischem Zugriff, was ihn aber nicht hinderte, die lyrischen Stellen schön auszuspielen. Im langsamen Mittelsatz entwickelte er aus dem zartesten Pianissimo lange Töne bis zum Mezzoforte oder Forte.
Die «Missa in tempore belli», Messe in Kriegszeiten, oder eben «Paukenmesse» wurde als drittes Werk aufgeführt. Sie entstand 1796, in der Zeit Napoleons I, der kurz vor der Eroberung Wiens stand. Bei diesem Werk ist Haydn auf der Höhe seiner Meisterschaft. Sein ganzes kompositorisches Können, seine jahrzehntelange Beschäftigung mit Instrumentalwerken, sozusagen seine musikalische «Lebenserfahrung» sind in dieser Messe vereinigt.
Vor 200 Jahren ist Joseph Haydn gestorben – nun wird sein Werk gewürdigt. (Foto: Karl-Heinz Liebisch / pixelio.de)
Es war eine echte und schöne Würdigung des berühmten Komponisten und ein ebenso würdiger Abschluss des Haydn-Jahres. Der Cantate Chor unter der Leitung von Klaus Burkhalter und das Orchester der Zweisimmer Konzerte vollzogen ihn mit drei Werken: Te Deum in C-Dur für Soli, Chor und Orchester, Konzert für Violoncello und Orchester und der sogenannten, Paukenmesse für Soli Chor und Orchester.
Wir können Klaus Burkhalter dankbar sein, dass er sich diesem grossartigen Komponisten gewidmet hat und uns mit seinem Cantate Chor und «seinem» Orchester diesen schönen Abschluss nicht nur des Haydn-Jahres, sondern auch des ausgehenden Jahres 2009 geschenkt hat.
Das Te Deum dirigierte Burkhalter locker, mit klaren und präzisen Gesten. Beim Chor hatte man den Eindruck eines «Steigerungslaufes». Es mag aber auch an der Komposition selbst liegen, dass die stärksten Eindrücke im Finale «In te domine speravi» (Auf dich Gott setze ich meine Hoffnung) vermittelt wurden. Hier sang der Chor besonders engagiert, textdeutlich und lebendig. Beatrice Ruchti, Sopran, Astrid Pfarrer, Alt, Tobias König, Tenor, und Martin Weidmann, Bass, vereinigten sich zu einem ausgeglichenen und klangschönen Ensemble.
Als zweites Werk erklang das Cellokonzert in C-Dur. Der Solist Matthias Schranz spielte es mit energischem Zugriff, was ihn aber nicht hinderte, die lyrischen Stellen schön auszuspielen. Im langsamen Mittelsatz entwickelte er aus dem zartesten Pianissimo lange Töne bis zum Mezzoforte oder Forte.
Die «Missa in tempore belli», Messe in Kriegszeiten, oder eben «Paukenmesse» wurde als drittes Werk aufgeführt. Sie entstand 1796, in der Zeit Napoleons I, der kurz vor der Eroberung Wiens stand. Bei diesem Werk ist Haydn auf der Höhe seiner Meisterschaft. Sein ganzes kompositorisches Können, seine jahrzehntelange Beschäftigung mit Instrumentalwerken, sozusagen seine musikalische «Lebenserfahrung» sind in dieser Messe vereinigt.