Das Reitzentrum kann gebaut werden
14.01.2010 Gstaad, Saanen, Sport
Die Baubewilligung für das neue Reitzentrum in der Mettlen in Gstaadist erteilt worden. Im April soll mit den Bauarbeiten begonnen und aufWeihnachten die neue Halle in Betrieb genommen werden. (Foto: zVg)
Mit dem Neubau des Reitzentrums ist man einen entscheidenden Schritt weiter. Seit dem 23. Dezember 2009 liegt die Baubewilligung vor. Die drei Einsprachen seien nach gegenseitigen Verhandlungen zurückgezogen worden, informiert Marcel Bach im Namen der Bauherrschaft.
Bauherrin ist die noch zu gründende Stiftung Reitzentrum Gstaad, deren Präsident er voraussichtlich werde, so Bach. Mitte Februar soll die Stiftung gegründet sein, dann werde man die Namen der fünf Stiftungsräte bekannt geben. Sicher ist, dass der Reit- und Fahrverein Gstaad-Saanenland mit einem Sitz vertreten sein wird. Der Verein hatte sich an seiner Generalversammlung im Juli 2008 klar hinter das Neubauprojekt gestellt und dem Verkauf resp. der Übertragung der Liegenschaft und des Baurechtsvertrages an die noch zu gründende Stiftung zugestimmt (siehe Ausgabe vom 25. Juli 2008). Die Finanzierung – Marcel Bach rechnet mit Investitionen für den Neubau von gut sieben Millionen Franken – sei auf gutem Weg, zwei Drittel der Kosten seien zugesichert. Noch pendent ist die Bewilligung für das Provisorium. Darin sollen nach Abbruch der bestehenden Halle die Pferde untergebracht werden.
Anstelle der bestehenden Reithalle in der Mettlen wird ein 44 mal 25 Meter grosses Reitzentrum mit vorerst 27 Pferdeboxen von je 12m2 gebaut. Bei Bedarf könnten die Boxen aufgestockt werden, informiert Bach. Wie bei Reitställen üblich gibt es eine Sattelkammer, Waschplatz/Futterraum, Heu- und Strohlager, dazu eine kleine Wohnung und Studios im Dachstock für die Betreiber und Mitarbeiter der Anlage. Aussenplatz, Führanlage und Weiden kommen wie das Provisorium auf der anderen Seite der Saane zu stehen. Eine Brücke über die Saane soll den Aussenplatz mit dem Gelände der neuen Halle verbinden.
Geht alles nach Wunsch, soll mit den Bau- respektive Abbrucharbeiten im April begonnen und der Neubau auf Weihnachten in Betrieb genommen werden.

