Generalversammlung des Frauenforums Saanenland
25.03.2010 Gstaad, Landwirtschaft, Politik, Saanenland«Wie viel Politik erträgt das Frauenforum?» Mit dieser Frage beschäftigten sich die Mitglieder und der Vorstand des Frauenforums Saanenland unter anderem an der 13. Generalversammlung.
Die Co-Präsidentinnen Ursula Gyger und Anita Heutschi führten am vergangenen Montag im Posthotel Rössli durch die 13. Generalversammlung des Frauenforums Saanenland. Zu Beginn gedachten sie zwei starker Frauen – der früheren Co-Präsidentin und politisch engagierten Ursula Matti-Scherz, die im Januar nach langer Krankheit verstorben war, und der jungen Regula Hauswirth, die im Februar bei einem Lawinenunglück ums Leben gekommen war. Nach einem Rückblick auf ein ereignisreiches Jahr 2009 wurden die Jahresrechnung mit einem Verlust von Fr. 569.10 und der Revisionsbericht genehmigt. Nach fünf Jahren demissioniert Tina Dosot aus dem Vorstand. Als Co-Präsidentin einstimmig wiedergewählt wurde Anita Heutschi. Ein attraktives Jahresprogramm hat der Vorstand auch für 2010 zusammengestellt. Von Mitgliedern gewünscht wurde an der GV eine Informationsveranstaltung zum Thema «Spital». Die Frage, ob es in Zukunft ein Akutspital in der Region oder zwei Gesundheitszentren gebe, sei besonders für Frauen wichtig. Schliesslich ginge es auch darum, ob Frauen in Zukunft nach Thun zum Gebären müssten oder in der Region bleiben könnten. Politisches Engagement war auch Thema in dem Vortrag von Referentin Regina Fuhrer, die im Anschluss an die GV unter dem Motto «Zwischen Stallstiefeln und Stadtschuhen» aus ihrem Alltag als Biobäuerin und Präsidentin von Bio Suisse erzählte.
Foto: Christine Eisenbeis/Anzeiger von Saanen

