Juli 2008

Kuchenwettbewerb: Ran an die Rührlöffel!

Ran an eure Rührlöffel! Jetzt könnt ihr euren ganzen Fantasie freien Lauf lassen und eure Träume in Marzipan, Streusel und Schlagrahmtürmen ausdrücken: Es wird nämlich der schönste Kuchen weit und breit gesucht! Ob der Kuchen gut ist, interessiert dabei aber keinen. Es geht hier nämlich nur um äussere Werte (herrje, jetzt hat die Oberflächlichkeit sogar die gute alte Backstube erobert). Die Meisterwerke müssen bis am Freitag, 1. August, um 16h im Bären Gsteig abgegeben werden. Danach entscheiden die Fach- und die Publikumsjury über den Gewinner.
Gegen 21.30 Uhr erfolgt die Rangverkündigung. Anschliessend dürfen alle
anwesenden Gäste von den Meisterwerken schlemmen (also doch: Schlussendlich sind es die inneren Werte, die zählen - haben wir ja von Anfang an gewusst). Die ausgefallensten Kreationen werden mit Gutscheinen von Schneider Lebensmittel, Schmid Getränke AG, Peter's Cheeslade und der Buure Metzg belohnr. Es werden übrigens nur anwesende Bäcker prämiert!

Glacier 3000: Tourist aus Rodelbahn geschleudert

Am Sonntag, 27. Juli fiel ein Tourist aus einem Schlitten der Sommerrodelbahn Alpine Coaster auf dem Gletscherskigebiet Glacier 3000 und verletzte sich. Der Tourist fuhr mit einem Kind auf dem Schlitten los und fiel in der dritten Kurve nach dem Kreisel aus dem Schlitten. Das mit ihm fahrende Kind ist auf dem Schlitten geblieben. Der Mann rollte den Abhang hinunter und blieb nach rund 30 Metern verletzt liegen. Er musste mit der Rega in Spitalpflege gebracht werden. Der Mann konnte am Montag das Spital Lausanne wieder verlassen. Wie es zum Unfall gekommen ist, ist Gegenstand der laufenden Untersuchung. Der für den Fall zuständige Untersuchungsrichter hat der Gstaad 3000 AG mitgeteilt, dass er von einer Expertise des Unfallhergangs absieht, da er die Anlage technisch nicht in Frage stellt. Der Alpine Coaster ist seit Dienstag wieder geöffnet.

Sportzentrum endlich am Ende des Tunnels?

Wundert Euch nicht, wenn ihr beim Betreten des Hallenbades im Sportzentrum Gstaad ein Déjà-vu-Erlebnis habt: Der Plättliboden ist wieder da? Was aussieht wie die alten, grauen Plättli ist aber die neueste - und hoffentlich definitive - Version des Garderobenbodens. Der neue Boden soll nun ultimative Rutschsicherheit und auch Haltbarkeit garantieren. Der Neuerungen aber nicht genug:

Die Trennwände im Garderobenbereich (Bild unten) sind ebenfalls
ersetzt worden, und die Umgebungsarbeiten sind praktisch abgeschlossen.
Neu ist auch die Aruba-Bar, wie das Curlingrestaurant im neuen Kleid
heisst. Diese soll während des ganzen Jahres geöffnet sein und
Strandfeeling ins Sportzentrum bringen. Auch der
Bauernhof-Kinderspielplatz soll noch diesen Sommer gebaut werden.

Café Pernet wird vorläufig vom Gstaad Palace weitergeführt

Die Gerüchteküche hat wieder gebrodelt in der letzten Zeit: Was wird aus dem Café Pernet und Richi's Pub? Nun ist es offiziell: Im letzten Winter wurde die Liegenschaft an einen langjährigen Gstaadgast verkauft. Per Ende Ausugt werden Richi und Christine Pernet den Betrieb aufgeben. Bis zum Abbruch des Gebäudes (voraussichtlich im Frühling 2009) werden Pub und Café im bisherigen Stil durch das Gstaad Palace Hotel weitergeführt. Das neue Gebäude soll im ortsüblichen Chaletstil gebaut werden und einen ähnlichen Restaurationsbetrieb beherbergen, welcher wie bisher insbesondere die lokale Kundschaft ansprechen soll. Laut offizieller Pressemitteilung liegt den neuen Eigentümern viel daran, dass in Gstaad auch weiterhin ein Treffpunkt für die lokale Bevölkerung sowie für die Mitarbeiter im Tourismus und im Gewerbe zur Verfügung steht. Das sind doch good news!

Doppelter Triumph für Brasilien in Gstaad

Brasilien sahnt am Swatch FIVB Beach Volleyball Grand Slam 2008 ab: Bei den Herren siegt das Team Harley/Pedro (Bild oben) in einem hart umkämpften Spiel über drei Sätze gegen die amtierenden Europameister Nummerdor/Schuil. Sie hatten sich am morgen in einem Inter-Brasilianischen Match gegen Alison/Emanuel für das Finale qualifiziert. Die Holländer hatten zuvor gegen die Russen Barsouk-Kolodinsky gewonnen. Einen Tag zuvor feierte das Publikum am Samstag, 26. Juli, die Entscheidung des Damenturnieres: Die
Goldmedaillen Gewinnerinnen kommen aus Brasilien Ana Paula Conelly und
ihre Partnerin Shelda Bede (Bilder unten). Die Silber- und Bronzemedaillen gehen beide
an China, Jie Wang und Jia Tian sowie Chen Xue und Xi Zhang. Die
Chancen für chinesische Medaillen an den Olympischen Spielen in Peking
stehen also gut! Trotz der unglaublichen Unterstützung des Gstaader Publikums, konnte das Schweizer Nationalteam Heyer/Heuscher am Samstag die Holländer Nummerdor/Schuil nicht bezwingen. Somit sind alle Schweizer Teams vor den Halbfinals aus dem Turnier ausgeschieden.

Segelflugzeug in Saaner Badi abgestürzt

Am Freitag, 25. Juli 2008, etwa um 1400 Uhr, ist beim Landeanflug auf den Flugplatz Saanen ein Segelflugzeug ist auf das Gelände des Freibades in Saanen abgestürzt. Das Flugzeug prallte dabei auf das Beach-Volleyball-Feld der Badeanstalt, wie die Kantonspolizei Bern erklärte. Dabei wurde der Pilot tödlich verletzt. Bei ihm handelt es sich um einen 76-jährigen Mann aus dem Kanton
Zürich. Er hatte sich offenbar in einem Segelfluglager in Saanen
befunden. Von den Gästen ist troz normalem Badebetrieb niemand verletzt worden. Augenzeugen berichteten, dass das Flugzeug vom Flugplatz Saanen startete und kurz nach dem Start in der Luft ins Wanken geriet, bevor es auf das Beach-Volleyball-Feld stürzte. Laut einer Augenzeugin kam es nur durch riesiges Glück nicht zu einer Katastrophe: Es hätten kurz vor dem Unglück noch Kinder auf dem Feld gespielt, diese hätte es nur verlassen, weil sie einen verloren gegangenen Ball suchten. Die Absturzursache ist noch unklar und Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Bilder unten: Das Flugzeug-Wrak wird am Freitag Abend aus dem Schwimmbad-Areal weggeflogen.

Fernwärme-Zentrale: Aufrichte

Nach dem Baustart am 17. März, dem offiziellen Spatenstich am 4. April und der Anlieferung der Holzkessel am 7. Juli, war der 25. Juli ein weiterer wichtiger Stichtag im Bauprogramm des Fernwärmeverbunds Gstaad-Saanen. In der Saaner Dorfrütti stand für die beteiligten Handwerkerbetriebe, für ihre Mitarbeiter, für Planer, Ingenieure und für die Vertreter der Bauherrschaft ein „Aufrichte-Znüni“ bereit. Als Vertreter der ebl-Bauherrschaft blickte Geschäftsleitungsmitglied Beat Andrist, Liestal, auf das bisher Geleistete zurück. Gemäss dem örtlichen Bauleiter, Werner Kernen wird in den nächsten Tagen mit den technischen Arbeiten in der Zentrale begonnen und gleichzeitig erfolgt der Baustart für das Schnitzelsilo.

Bild oben: Gut gesichert wird in luftiger Höhe die Dachschalung angebracht.

Bild unten: Gestärkt vom Aufrichte-Znüni geht es wieder an die Arbeit.

Bagger ausgebrannt

Der Brand eines Baggers im Neueret oberhalb Gstaad ist am Freitagabend glimpflich abgelaufen. Das benachbarte Chalet hat keinen Schaden erlitten. Kurz vor halb elf sei die Feuerwehr Saanen alarmiert worden, als er zehn Minuten später beim Schadensplatz im Neueret angekommen sei, habe der 5,5-Tonnen-Bagger bereits lichterloh gebrannt, informierte Einsatzleiter Peter Brand auf Anfrage. Er habe rund 20 Mann des Löschzuges Gstaad aufgeboten. Der Brand habe rasch gelöscht werden können. Für das benachbarte Chalet habe keine unmittelbare Gefahr bestanden, die Distanz zum brennenden Bagger sei ausreichend gewesen.
Weshalb der Bagger, der tagsüber für Umgebungsarbeiten im Einsatz stand, Feuer gefangen hat, ist noch unklar. Spezialisten vom Dezernat für Brände und Explosionen haben am Samstag die Ermittlungen aufgenommen.   

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